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17.03.26 | Kultur Theorie trifft Praxis

Anna Sellmann startet ihr Forschungsvolontariat am LWL-Museum für Kunst und Kultur

Anna Sellmann (4. Reihe Mitte) aus dem LWL-Museum für Kunst und Kultur nahm an der Auftaktfeier für das Programm "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW" mit Kulturministerin Ina Brandes (2. v. r.) teil. <br>Foto: Frederic Labudda

Anna Sellmann (4. Reihe Mitte) aus dem LWL-Museum für Kunst und Kultur nahm an der Auftaktfeier für das Programm "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW" mit Kulturministerin Ina Brandes (2. v. r.) teil.
Foto: Frederic Labudda
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Münster (lwl). Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster begrüßt seine neue wissenschaftliche Forschungsvolontärin, Anna Sellmann. Ihre Stelle ist Teil des Programms "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW", mit dem das NRW-Kulturministerium zum dritten Mal die Museumsarbeit fördert.

Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist eines von 24 Museen, das derzeit an dem Programm teilnimmt. Anna Sellmann erforscht dort die Objekte und das Archivmaterial aus der Sammlung für Lackkunst, die 2023 ans Haus kam. Sellmann hat ihren Magister in Sinologie und Ostasienkunde an der Universität Münster gemacht. Im Anschluss arbeitete sie im ehemaligen Museum für Lackkunst in Münster sowie im Museum für Ostasiatische Kunst Köln, bevor sie ihr Forschungsvolontariat begann. Hier forscht sie zu Lackobjekten, arbeitet an Publikationen und unterstützt die Kurator:innen des Museums bei ihren Aufgaben. Das Forschungsvolontariat findet in Kooperation mit der Universität Münster statt.

Das Programm ging erstmals 2020 an den Start. Sein Ziel ist es, Forschung mit Praxis zu verbinden. Die Dauer des Forschungsvolontariats umfasst zwei Jahre. In dieser Zeit können die Forschungsvolontär:innen in ihren jeweiligen Institutionen Projekte umsetzen und sich mit anderen Wissenschaftler:innen vernetzen.

Das Programm zeichnet sich aus durch die Verbindung von Museen und Universitäten, unterstützt durch eine Koordinationsstelle an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Universität organisiert das gesamte Projekt und bietet ein ergänzendes Begleitprogramm an. Im Museum steht den Forschungsvolontierenden eine feste Kontaktperson zur Seite. Außerdem können Fortbildungen und Tagungen besucht werden.

Bei der Auftaktfeier der dritten Förderrunde sagte Kulturministerin Ina Brandes: "Unser Forschungsvolontariat ist bundesweit einzigartig: Unsere Volontärinnen und Volontäre erschließen Sammlungen, entwickeln neue Vermittlungsformate und machen die Museen in Nordrhein-Westfalen noch vielfältiger und attraktiver."

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, Telefon 0251 591-235, presse@lwl.org und Marie Leszczynski, Telefon 0251 5907-220, marie.leszczynski@lwl.org

presse@lwl.org

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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