Transkript anzeigen Abspielen Pausieren

16.03.26 | Kultur Neue Webtalk-Reihe für Kulturpolitik

NRW-Kulturministerin zu Gast beim Auftakt

Münster/Westfalen-Lippe. Am Dienstag (17.3.) beginnt im Internet eine Gesprächsreihe für ehrenamtliche Kulturpolitikerinnen und -politiker. Beim Auftakt ist auch NRW-Kulturministerin Ina Brandes zu Gast. Jeweils 90 Minuten diskutieren Fachleute auf der Videokonferenz-Plattform "Zoom" und vermitteln Fachwissen.

Die fünfteilige Reihe der "Webtalks" richtet sich an Mitglieder der Kulturausschüsse in Städten, Gemeinden und Kreisen in Westfalen-Lippe, der Mitgliedsstädte der beiden Kultursekretariate sowie des Parlamentes im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und des Ruhrparlaments. Die Reihe ist sowohl für neue Ausschussmitglieder konzipiert als auch für erfahrene Kommunalpolitiker:innen.

Wie können Politiker:innen strategisch, wirksam und zukunftsfest die die Rahmenbedingungen für gute Kulturarbeit in ihrer Stadt ausrichten? Welche Argumente helfen in Zeiten knapper Kassen? Und wie lassen sich Kultur, Stadtentwicklung und gesellschaftlicher Zusammenhalt sinnvoll zusammendenken? Dazu macht der LWL in Kooperation mit dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem NRW-Kultursekretariat in Wuppertal das neue Angebot für ehrenamtliche Kulturpolitiker:innen in der Region.

Unter dem Titel "Kulturpolitik verstehen. Kommune gestalten." vermitteln Expert:innen aus Stadtentwicklung, Kultureller Bildung und anderen wichtigen Ressorts grundlegendes kulturpolitisches Fachwissen. Die Veranstaltungen sollen Strategien und Argumente für eine starke, konzeptbasierte Kulturpolitik liefern - auch mit Blick auf aktuelle Herausforderungen wie Kürzungen oder Delegitimierungsdebatten. Die Inhalte sollen praxisnah, auf kommunale Realitäten übertragbar sein und berücksichtigen den unterschiedlichen Bedarf städtischer und ländlicher Räume. Praxisbeispiele aus NRW ergänzen die Diskussionen.

LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger: "Kultur ist kein Luxus, sondern eine Grundlage für demokratisches Zusammenleben, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit der Webtalk-Reihe stärken wir ehrenamtliche Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker in ihrer strategischen Rolle - mit Wissen zu Strukturen, fachübergreifenden Zusammenhängen und aktuellen Herausforderungen in der Kulturlandschaft NRW. Unser Ziel ist es, sie fachlich fundiert und argumentationsstark für ihre Arbeit in den Kulturausschüssen zu unterstützen. Wir freuen uns, dass wir mit den beiden NRW-Kultursekretariaten starke Partner an unserer Seite haben."

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, betont:
"Nordrhein-Westfalen hat ein einzigartiges und vielfältiges Kulturangebot, das ganz maßgeblich von der Kulturpolitik in den Kommunen getragen wird. Ich freue mich sehr, dass der LWL zusammen mit den beiden Kultursekretariaten NRW ein Fortbildungsangebot konzipiert hat, das unsere Kulturpolitikerinnen und Kulturpolitiker bei ihrer wichtigen Arbeit vor Ort unterstützt. Sehr gerne bin ich bei der ersten Ausgabe am 17. März mit dabei."

Durch die gesamte Reihe führt der Journalist Peter Grabowski, der als "der kulturpolitische reporter" bundesweit zur Kulturpolitik publiziert und Veranstaltungen moderiert.

Die Veranstaltungsreihe ist kostenlos. Jede Veranstaltung kann einzeln besucht werden; die Reihe besitzt zugleich einen inhaltlichen Gesamtspannungsbogen. Eine Anmeldung ist auch nach Beginn der Reihe noch möglich.

Anmeldung und weitere Informationen unter:
https://www.strategische-kulturplanung.lwl.org/webtalks


Die fünf Webtalks im Überblick
(jeweils 17.-18.30 Uhr, online per Zoom)

Kulturpolitik als Gestaltung
17. März 2026
Rolle, Haltung und Selbstverständnis als Kulturpolitiker:in, Prioritäten, Argumente und Strategien für eine gut begründete Kulturpolitik.
Mit: Ina Brandes MdL, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Hilde Scheidt (Aachen)

Finanzen, Strukturen und Akteur:innen
24. März 2026
Überblick über Kulturhaushalte, Förderprogramme und zentrale Institutionen auf kommunaler und Landesebene sowie Möglichkeiten und Grenzen der Kulturfinanzierung.
Mit: Apostolos Tsalastras (Stadt Oberhausen), Dr. Yasmine Freigang (LWL), Antje Welz (Kultursekretariat NRW Gütersloh), Vera Schöpfer (NRW KULTURsekretariat)

Kulturpolitik für die nächste Generation / Kulturelle Bildung
21. April 2026
Kultur als Gesellschaftspolitik, kulturelle Teilhabe, Synergien zwischen Bildungs-, Jugend- und Kulturarbeit.
Mit: Claudia Keuchel (Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW), Yao Houphouet (ensible e.V.)

Kulturpolitik ist Stadtentwicklungspolitik
5. Mai 2026
Baukultur, Kunst im öffentlichen Raum und die Herausforderungen komplexer Stadtentwicklungs-, Bau- und Umbauprozesse.
Mit: Prof.'in Dr. Renée Tribble (TU Dortmund), Claudia Schwidrik-Grebe (Stadt Marl/Kultursekretariat NRW Gütersloh)

Strategische Kulturplanung
2. Juni 2026
Ziele, Methoden und Wirkungsweisen strategischer Kulturplanung sowie Praxisberichte aus Kommunen in Westfalen-Lippe.
Mit: Joachim Bothe (LWL), Bettina Weist (Gladbeck), Kerstin Uphues (Gescher)


Achtung Redaktionen:
Zur Ihrer Information haben wir Ihnen den Flyer der Webtalk-Reihe (s. Online-Version dieser Pressemitteilung - über den Link oberhalb dieser Mail erreichbar) angehängt.

Haben Sie Probleme das PDF-Dokument zu lesen? Dann wenden Sie sich bitte unter presse@lwl.org an die LWL-Pressestelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Hannah Pfeiffer, LWL-Kulturabteilung, Tel.: 0251 591-5083, hannah.pfeiffer@lwl.org

presse@lwl.org

LWL-Kulturabteilung

Fürstenbergstraße 15 48133 Münster Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

Zu allen Pressemitteilungen des LWL Zu allen Pressemitteilungen dieser LWL-Einrichtung