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03.03.26 | Jugend und Schule Frühe Bildung legt den Grundstein für alles weitere Lernen

Landesjugendämter Westfalen-Lippe und Rheinland auf didacta 2026 vertreten

Münster (lwl). Die Landesjugendämter der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) präsentieren sich gemeinsam auf der didacta in Köln. In Halle 8, Stand 047 informieren sie vom 10. bis 14. März über ihre Aufgaben, ihr fachliches Selbstverständnis und ihre Angebote rund um frühe Bildung, Kindertagesbetreuung und Jugendhilfe.

"Frühe Bildung beginnt nicht erst im Klassenzimmer, sondern bereits in der frühen Kindheit. Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege sind eigenständige Bildungsorte mit einem klaren gesetzlichen Auftrag", sagt Marlies Silies, Referatsleiterin beim LWL. "Hier erwerben Kinder grundlegende soziale, emotionale, sprachliche und kognitive Kompetenzen - und damit die Basis für ihren weiteren Bildungsweg."

Die Landesjugendämter von LWL und LVR verstehen sich als zentrale Dienstleister und fachliche Partner der örtlichen Jugendämter. Gemeinsam mit Trägern und Fachkräften arbeiten sie daran, Qualität und Verlässlichkeit in Kitas und in der Kindertagespflege nachhaltig zu sichern. Als Fach- und Aufsichtsbehörden unterstützen sie die Jugendämter und Träger dabei, den Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsauftrag fachlich fundiert umzusetzen.

Dazu fördern die Landesjugendämter Tageseinrichtungen für Kinder mit Bundes-, Landes- und eigenen Mitteln, beraten Jugendämter und Träger, entwickeln fachliche Standards weiter, initiieren und begleiten gemeinsame Projekte und bieten Fort- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende der Jugendämter und der freien Träger an. "Unser Ziel ist es, diejenigen zu stärken, die Bildung von Anfang an gestalten - verlässlich, qualitätsorientiert und am Wohl der Kinder ausgerichtet", so Silies.

Der gemeinsame Messestand bietet Raum für Information, Austausch und Vernetzung. Fachkräfte aus Jugendämtern, Kitas und Kindertagespflege, Trägervertreter:innen sowie interessierte Messegäste sind eingeladen, mit den Mitarbeitenden der beiden Landesjugendämter ins Gespräch zu kommen und Einblicke in deren Arbeit zu erhalten.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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