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18.02.26 | Kultur Kirchner. Picasso im Kirchner Museum Davos

Die Reise geht weiter

Im Kirchner Museum Davos wurde die Ausstellung "Kirchner.Picasso" eröffnet, die zuvor in Münster zu sehen war. Mit dabei waren Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL, die Direktorin des Kirchner Museums Davos, Katharina Beisiegel, der Direktor und die stellvertretende Direktorin des LWL-Museums für Kunst und Kultur, Dr. Hermann Arnhold und Dr. Tanja Pirsig-Marshall, sowie Kuratorin Anna Luisa Walter.<br>Foto: LWL

Im Kirchner Museum Davos wurde die Ausstellung "Kirchner.Picasso" eröffnet, die zuvor in Münster zu sehen war. Mit dabei waren Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL, die Direktorin des Kirchner Museums Davos, Katharina Beisiegel, der Direktor und die stellvertretende Direktorin des LWL-Museums für Kunst und Kultur, Dr. Hermann Arnhold und Dr. Tanja Pirsig-Marshall, sowie Kuratorin Anna Luisa Walter.
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Münster/Davos (lwl). Im Kirchner Museum Davos (Schweiz) hat die Ausstellung "Kirchner. Picasso" eröffnet. Bis zum 3. Mai ist die Schau zu sehen, die zuvor bis Mitte Januar im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster lief und rund 72.000 Besuchende anzog.

Vier Jahre lang haben das Museum in Davos und das Museum in Münster zusammengearbeitet, um die Ausstellung zu organisieren, die in einer bisher einzigartigen Begegnung zwei prägende Künstler der Moderne, Ernst Ludwig Kirchner und Pablo Picasso, zusammenführt.

"Wir alle erleben im Moment Tag für Tag, wie wichtig internationale Partnerschaften sind", so der der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Georg Lunemann, über die neue kulturelle Brücke zwischen Davos und Münster Der Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur, Dr. Hermann Arnhold, beglückwünschte seine Kollegin Katharina Beisiegel, Direktorin des Kirchner-Museums, zu der Ausstellung: "Sie lässt Davos leuchten."

Kirchner (1880-1938) und Picasso (1881-1973) haben wie kaum zwei andere Künstler die Moderne geprägt - sind sich aber nie begegnet. Mit den Ausstellungen in Westfalen-Lippe und Graubünden erfüllt sich Kirchners Wunsch: "Hoffentlich ist mal Gelegenheit, Picasso und meine Arbeiten nebeneinander auf einer Wand zu zeigen (...)".

Die direkte Begegnung der beiden Künstler zunächst in Münster und jetzt in Davos in der Schweiz führt vor Augen, dass sie gleichzeitig die großen Umbrüche ihrer Zeit vom Ersten Weltkrieg über die Goldenen Zwanziger, den aufkommenden Faschismus in Europa bis hin zur "Entarteten Kunst" der Nationalsozialisten verarbeiteten.

Dabei gingen sie künstlerisch sehr unterschiedliche Wege. Picasso zerlegte mit dem Kubismus die altbekannten Formen der Welt, Kirchner ließ in seinen Werken die Farben explodieren und erschuf ein völlig neues Bild der Großstadt und der Alpen. In Davos fand Kirchner nach seinem körperlichen und psychischen Zusammenbruch in Berlin die Ruhe und Inspiration für seine Kunst. Dort fand er auch nach seinem Tod 1938 auf dem Waldfriedhof seine letzte Ruhe.

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Claudia Miklis, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Telefon: 0251 5907-168, presse.landesmuseum@lwl.org.

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