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16.02.26 | Psychiatrie Neue Selbsthilfegruppe an der LWL-Klinik Dortmund

"Mut zur Mitte" für Menschen, die mit bipolaren Störungen leben

Dortmund (lwl). Menschen, die mit bipolaren Störungen leben, haben nun die Möglichkeit, an der Selbsthilfegruppe "Mut zur Mitte" an der LWL-Klinik Dortmund teilzunehmen. Unter der Leitung der Genesungsbegleiterin Monika Weisbauer können die Teilnehmenden gemeinsam Wege finden, mit der Erkrankung umzugehen. Das erste Treffen der Gruppe findet Dienstag (10.3.) von 18 bis 19 Uhr in der Klinik an der Marsbruchstraße 179 in Aplerbeck statt. Der genaue Ort wird nach der Anmeldung mitgeteilt, die per Mail an monika.weisbauer@lwl.org erfolgen kann. Die Teilnahme ist kostenlos.

Monika Weisbauer lebt selbst mit bipolaren Störungen und hat sich zur EX-IN-Genesungsbegleiterin weitergebildet. Als Genesungsbegleiterin vereint sie Fachwissen mit der direkten Erfahrung mit der Erkrankung (die Abkürzung EX-IN steht dabei für "Experienced Involvement" und bedeutet "unter Begleitung von Psychiatrie-Erfahrenen"). Die Gruppe selbst ist ein geschützter Raum und lebt von Verständnis, Vertrauen und Verschwiegenheit. Die Teilnehmenden können ihre Erfahrungen mit der Erkrankung teilen, sich über Bewältigungsstrategien und Behandlungsmöglichkeiten austauschen sowie Zusammenhalt und Gemeinschaft erfahren. Auch Menschen, die noch nicht genau wissen, ob eine Selbsthilfegruppe das Richtige für sie ist, sind herzlich willkommen.

Pressekontakt

Philipp Stenger, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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