12.02.26 | Psychiatrie LWL-Tagesklinik Plettenberg erweitert Angebot für Menschen ab 60
Wohnortnahe Behandlung mit neuer Station
Die LWL-Tagesklinik Plettenberg hat nun auch die erste Etage eröffnet
Bild: LWL/Wyludda
"Mit der neuen Station schaffen wir einen wichtigen Baustein für die wohnortnahe psychiatrische Versorgung älterer Menschen", sagt Hatem Müller, Oberarzt der LWL-Tagesklinik Plettenberg. "Das multiprofessionelle Team ermöglicht eine Behandlung, die individuell auf die Lebenssituation älterer Menschen abgestimmt ist."
Der Behandlungstag beginnt morgens mit einem gemeinsamen Frühstück, gefolgt von therapeutischen und ärztlichen Angeboten. Dazu gehören Gruppen- und Einzelgespräche, Bewegungstherapie, kreative Aktivitäten sowie gezielte Entspannungsübungen. Auch soziale Themen, wie Unterstützung bei behördlichen Anliegen oder der Organisation des Alltags, werden im Rahmen der Sozialberatung aufgegriffen. Am Nachmittag kehren die Patientinnen und Patienten in ihr häusliches Umfeld zurück. Heidi Bastian, pflegerische Leitung der Tagesklinik, sagt: "Uns ist wichtig, jeden Menschen persönlich wahrzunehmen und zu begleiten. Mein Team und ich möchten dazu beitragen, dass unsere Patientinnen und Patienten wieder neuen Mut fassen und ihren Alltag positiv gestalten können."
Das Behandlungsprogramm dauert in der Regel sechs bis sieben Wochen und findet an fünf Wochentagen jeweils von 8 bis 16 Uhr statt. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.
Interessierte Personen aus dem wohnortnahen Umfeld, die älter als 60 Jahre sind und an einer psychischen Erkrankung leiden, können sich direkt in der Tagesklinik informieren und anmelden.
Helle, moderne Räume runden das Konzept der Tagesklinik ab.
Bild: LWL/Wyludda
Ruheraum der Tagesklinik.
Bild: LWL/Wyludda
Pressekontakt
Anna Wyludda, LWL-Klinik Hemer, Telefon: 0162/1376105, E-Mail: anna.wyludda@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Zu allen Pressemitteilungen des LWL Zu allen Pressemitteilungen dieser LWL-Einrichtung