11.02.26 | Kultur Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft
LWL-Museum für Kunst und Kultur zeigt eine neue Staffel der Filmgalerie
Das LWL-Museum für Kunst und Kultur beginnt am 4.3. mit der Frühjahrsstaffel der Filmgalerie zum Thema "Gemeinsam. Freundschaft im Film".
Foto: 20th Century Fox
Freundschaft als wiederkehrendes Thema findet sich in Romanen, Opern und Gemälden. Aber auch bei der Betrachtung von Kunst spielt Freundschaft eine wichtige Rolle. Das gemeinsame Erleben von Kunst kann die Wahrnehmung eben dieser beeinflussen: Durch Austausch über Kunst werden Perspektiven vielfältiger und Eindrücke intensiver - emotional wie intellektuell.
Aus diesem Grund wurde vor 50 Jahren der Freundeskreis des LWL-Museums für Kunst und Kultur gegründet. Der Freundeskreis möchte gemeinschaftlichen Austausch über Kunst fördern - mit stetig steigender Reichweite. Für das LWL-Museum für Kunst und Kultur ist er ein unverzichtbarer Begleiter. Deshalb zeigt die Filmgalerie in diesem Frühjahr Beispiele für Freundschaft im Film und widmet die Reihe den Freunden des Museums.
Nach dem Auftakt folgt am 11.3. der Film "Fallen", der im Gespräch mit Barbara Albert und Prof. Dr. Reinhold Zwick vorgestellt wird: Fünf Frauen, die einst gemeinsam zur Schule gingen, treffen sich nach 14 Jahren auf dem Begräbnis eines Lehrers in der österreichischen Provinz wieder und reflektieren ihre Freundschaften, Lebensentwürfe und Identitäten: ein sensibel erzähltes Generationsporträt, das zwischen Vergangenheitsbeschwörung und Zukunftsentwürfen Raum zur Selbstbefragung bietet.
Am 19.3. folgt mit "Kaddisch für einen Freund" das ambitionierte hochpolitische Spielfilmdebüt Leo Khasins, in dem der 14-jährige Ali, ein geflüchteter Junge aus Palästina, auf den 84-jährigen russischen Juden und Weltkriegsveteranen Alexander, trifft. Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi führt in den Film ein.
Im feinfühligen "Close" geht es dann am 24.3. um die beiden 13jährigen Jungen Léo und Rémi, deren Freundschaft nach einem Schulwechsel auf die Probe gestellt wird. Die Einführung übernimmt Elke Kania.
Den Abschluss bildet am 1.4. der Oscar-prämierte Film "Green Book - Eine besondere Freundschaft". Im Fokus dieses Roadmovies steht die Annäherung zweier sehr verschiedener Männer vor dem Hintergrund des rassistischen Gesellschaftsklimas in den 1960er Jahren der amerikanischen Südstaaten. Uwe W. Appelbe führt in den Film ein.
Die Frühjahrsstaffel der Filmgalerie wird gefördert von den Freunden des Museums für Kunst und Kultur Münster e. V. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Tickets gibt es online und an der Abendkasse.
Das gesamte Programm in der Übersicht:
Mittwoch, 4. März, 19 Uhr
Black Dog - Weggefährten (Gou zhen)
China 2024, Farbe, 110 Min., Mandarin m. dt. UT
Regie: Guan Hu
Einführung: Dr. Daniel Müller Hofstede (Münster)
Mittwoch, 11. März, 19 Uhr
Fallen
AUT/D 2006, Farbe, 88 Min., dt.
Regie: Barbara Albert
Regiegespräch mit Barbara Albert (Wien) und Prof. Dr. Reinhold Zwick (Regensburg)
Donnerstag, 19. März, 19 Uhr
Kaddisch für einen Freund
D 2012, Farbe, 93 Min., dt.
Regie: Leo Khasin
Einführung: Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi (Münster)
Dienstag, 24. März, 19 Uhr
Close
B/NL/F 2022, Farbe, 104 Min., dt.
Regie: Lukas Dhont
Einführung: Elke Kania (Köln)
Mittwoch, 1. April, 19 Uhr
Green Book - Eine besondere Freundschaft (Green Book)
USA 2019, Farbe, 131 Min., dt.
Regie: Peter Farrelly
Einführung: Uwe W. Appelbe (Bonn)
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Julius Noack, Telefon 0251 5907-209, julius.noack@lwl.org
LWL-Museum für Kunst und Kultur
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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