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06.02.26 | Kultur "Aus der neuen Welt"

Amerikanischer Abend mit der Rhein-Ruhr Philharmonie in der Henrichshütte

Alexander Jakobidze-Gitman spielt am 28. März in der Henrichshütte das Klavierkonzert "Conerto in f" von George Gershwin.<br>Foto: Universität Witten/Herdecke, Volker Wiciok

Alexander Jakobidze-Gitman spielt am 28. März in der Henrichshütte das Klavierkonzert "Conerto in f" von George Gershwin.
Foto: Universität Witten/Herdecke, Volker Wiciok
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Hattingen (lwl). Am 28. März (Samstag) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit der Volksbank Sprockhövel eG und der Rhein Ruhr-Philharmonie (RRP) zum Frühlings-Konzert der Reihe "Volksbank.klassisch" ein (19 Uhr). Ingo Ernst Reihl dirigiert in der Gebläsehalle des LWL-Museums Henrichshütte in Hattingen. Der Vorverkauf startet am Montag (9.2.).

Das Programm des Abends ist den Vereinigten Staaten von Amerika gewidmet, die in diesem Jahr ihren 250. Geburtstag feiern. Auf dem Programm stehen Antonín DvoÅ¿áks Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der neuen Welt" sowie von George Gershwin "Who could ask for anything more? (I got rhythm)", arrangiert von Bernd Johannes Wolf, und das "Concerto in F" mit Alexander Jakobidze-Gitman am Klavier.

"Die Musik des Abends ist eine Melange aus europäischer Orchestrierung mit indigenen und afroamerikanischen Phrasen und Motiven", erläutert Johannes Kunze von der RRP. LWL-Museumsleiter Robert Laube ergänzt: "E pluribus unum' steht im Siegel der USA - eine Nation, getragen von Vielfalt. Diese amerikanische Demokratie, ohne die es unsere wohl nicht gäbe, sollten wir feiern."

An den Anfang des Programms "Aus der neuen Welt" hat die Rhein-Ruhr Philharmonie ein wahrhaft ikonisches Stück George Gershwins gestellt: "I got rhythm", ein Song, über dessen Akkordfolgen zu improvisieren im Jazz zum Standard großer Improvisationskunst gehört. Die Rhein-Ruhr Philharmonie präsentiert das Stück in einer eigens für den Abend geschaffenen Bearbeitung für großes Orchester und Jazzband von Bernd Johannes Wolf.

Die klangschöne Musik mit hinreißenden Melodien lassen erahnen, wie die Beschäftigung mit Musik "Aus der neuen Welt" Dvoráks Schaffen beeinflusste. Dabei war seine Absicht das Nachspüren der besonderen "Farbe" der Tänze und Spirituals der Ureinwohner und Afroamerikaner. Die umjubelte Uraufführung leitete Antonín Dvorák am 16. Dezember 1893 in New York selbst.

George Gershwin ließ im Dezember 1925 dem Erfolg seiner "Rapsody in Blue" das "Concerto in f" folgen. Klassisch im Aufbau eines Klavierkonzerts mit seinen drei Sätzen, fing er die Energie der "Stadt, die niemals schläft" (New York) ein mit einer Mixtur aus Jazz, Blues und Klassik. Am Flügel sitzt Alexander Jakobidze-Gitman, geboren 1981 in Moskau. Er wurde im Alter von sechs Jahren in die Zentrale Musikschule Moskau für begabte Kinder aufgenommen. Ab 1999 studierte er am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium und an der Royal Academy of Music in London. Seit Mitte der 1990er Jahre tritt Jakobidze-Gitman als Konzertpianist in Georgien, Großbritannien, Deutschland, den USA und weiteren Ländern auf. 
"Der Abend ist bei Programm und Personal also hochkarätig besetzt", erläutert Thomas Alexander von der Volksbank Sprockhövel. Dort startet der Vorverkauf am 9. Februar. Tickets sind für 17 Euro (erm. 15 Euro) erhältlich. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Die Platzwahl ist frei.


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