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05.02.26 | Psychiatrie LWL-Wohnverbund möchte einen "Wichtelweg" in Hemer gestalten

Patrick Wulf, Laura Becker, Bürgermeister Christian Schweitzer und Nadine Hinz überlegen, wo ein "Wichtelweg" in Hemer entstehen könnte.<br>Foto: LWL/Michaela Rensing

Patrick Wulf, Laura Becker, Bürgermeister Christian Schweitzer und Nadine Hinz überlegen, wo ein "Wichtelweg" in Hemer entstehen könnte.
Foto: LWL/Michaela Rensing
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Hemer (lwl). Winzig kleine Häuser und Räume am Wegesrand, versteckt zwischen den Bäumen - das kennen einige Spaziergänger als "Wichtelweg" zum Beispiel in Balve. Möglicherweise gibt es solche liebevoll gestalteten Miniaturen in Zukunft auch in Hemer.

Die Idee dazu hatten Laura Becker und Nadine Hinz vom KOSH, dem Karl-Otto-Stoffer-Haus des LWL-Wohnverbundes Hemer. Sie sehen in einem Miniaturenweg eine Möglichkeit, das KOSH bekannter zu machen und die Bewohner des Hauses, die offiziell Leistungsberechtigte heißen, mit etwas zu beschäftigen, das sie begeistert. Im KOSH des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wohnen Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung, die wieder in ein geregeltes Leben zurückfinden wollen.

Becker und Hinz waren, zusammen mit dem Leistungsberechtigten Patrik Wulff, zu Gast bei Hemers Bürgermeister Christian Schweitzer, um ihre Ideen vorzustellen. Bei Schweitzer liefen sie offene Türen ein. Der Bürgermeister kennt den Wichtelweg aus der Nachbarstadt und hat erlebt, wie hingerissen seine Kinder von den Miniaturen am Wegrand waren. Sie seien, ohne sich zu beschweren, den ganzen Weg mitgelaufen, berichtete Schweitzer. Durch den Bau der Mini-Räume könnten Inklusion und Nachhaltigkeit in Hemer gefördert und vielleicht später noch andere Gruppen, Vereine, Schulen und Kindergärten eingebunden werden.

Gemeinsam tauschten sich die LWL-Mitarbeiter und Schweitzer darüber aus, wo der Weg entlangführen könnte und wie die Miniatur-Stationen vor Vandalismus geschützt werden können. Wo und wann auch immer der Hemeraner "Wichtelweg" entstehen wird, Patrik Wulf freut sich schon auf die Arbeit an den Miniaturen. Und er ist sich sicher, dass auch weitere Leistungsberechtigte im KOSH Spaß daran haben werden.

Pressekontakt

Philipp Stenger, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

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