04.02.26 | Kultur Von Kolonialbeamten, Drogensammlungen und anderen botanischen Schätzen
Dr. Maria Will zu Gast im Kaffeesalon in der Glashütte Gernheim
Ansichten der historischen Pflanzendrogensammlung des Landesmuseums für Natur und Mensch Oldenburg.
Foto: Nico Themann
Die Wissenschaftlerin der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg gibt unter dem Titel "Von Kolonialbeamten, Drogensammlungen und anderen botanischen Schätzen" einen Einblick in aktuelle Forschungen rund um die botanischen Sammlungen Oldenburgs. Neben fachwissenschaftlichen Aspekten steht inzwischen zunehmend auch die Frage der Herkunft im Fokus. Dies gilt insbesondere für Sammlungen aus kolonialem Kontext. Aber auch für andere "vergessene" botanische Objekte an der Universität oder im Museum ist es interessant zu wissen: Woher stammen die Dinge und warum sind sie hier? Vergleichbar mit den Lebendsammlungen des Botanischen Gartens sind die konservierten Pflanzensammlungen (Herbarien) ein Zeugnis für Biodiversität. Die Recherche und Auswertung von historischen Archivalien sind weitere Zutaten für interdisziplinäre Projekte und überraschende Einblicke in die botanischen Sammlungen Oldenburgs.
Dr. Maria Will arbeitet seit 2016 als Lehrbeauftragte für besondere Aufgaben am Institut für Biologie der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Freiberuflich und ehrenamtlich ist sie in der Vermittlungsarbeit am Museum Natur und Mensch und am Botanischen Garten Oldenburg tätig, u.a. für Menschen mit Demenz.
Der Eintritt in den Gernheimer Kaffeesalon kostet 6 Euro inklusive Vortragsprogramm sowie Heißgetränken und Kuchen. Anmeldung ab sofort telefonisch unter 05707 9311-213 (Mo-Fr 8-12 Uhr) oder per Mail an glashuette-gernheim-anmeldung@lwl.org.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Carolin Krämer, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Tel. 05707-9311-235
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