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04.02.26 | Kultur Von Kolonialbeamten, Drogensammlungen und anderen botanischen Schätzen

Dr. Maria Will zu Gast im Kaffeesalon in der Glashütte Gernheim

Ansichten der historischen Pflanzendrogensammlung des Landesmuseums für Natur und Mensch Oldenburg.<br>Foto: Nico Themann

Ansichten der historischen Pflanzendrogensammlung des Landesmuseums für Natur und Mensch Oldenburg.
Foto: Nico Themann
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Petershagen (lwl). Die Geschichte der Botanik steht am Mittwoch (18.2.) im Mittelpunkt beim ersten Kaffeesalon des Jahres in der Glashütte Gernheim. Im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erwarten die Besuchenden von 14.30 bis 16 Uhr ein Vortrag von Dr. Maria Wills sowie selbstgebackener Kuchen von Museumsteam und Förderverein.

Die Wissenschaftlerin der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg gibt unter dem Titel "Von Kolonialbeamten, Drogensammlungen und anderen botanischen Schätzen" einen Einblick in aktuelle Forschungen rund um die botanischen Sammlungen Oldenburgs. Neben fachwissenschaftlichen Aspekten steht inzwischen zunehmend auch die Frage der Herkunft im Fokus. Dies gilt insbesondere für Sammlungen aus kolonialem Kontext. Aber auch für andere "vergessene" botanische Objekte an der Universität oder im Museum ist es interessant zu wissen: Woher stammen die Dinge und warum sind sie hier? Vergleichbar mit den Lebendsammlungen des Botanischen Gartens sind die konservierten Pflanzensammlungen (Herbarien) ein Zeugnis für Biodiversität. Die Recherche und Auswertung von historischen Archivalien sind weitere Zutaten für interdisziplinäre Projekte und überraschende Einblicke in die botanischen Sammlungen Oldenburgs.

Dr. Maria Will arbeitet seit 2016 als Lehrbeauftragte für besondere Aufgaben am Institut für Biologie der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg. Freiberuflich und ehrenamtlich ist sie in der Vermittlungsarbeit am Museum Natur und Mensch und am Botanischen Garten Oldenburg tätig, u.a. für Menschen mit Demenz.

Der Eintritt in den Gernheimer Kaffeesalon kostet 6 Euro inklusive Vortragsprogramm sowie Heißgetränken und Kuchen. Anmeldung ab sofort telefonisch unter 05707 9311-213 (Mo-Fr 8-12 Uhr) oder per Mail an glashuette-gernheim-anmeldung@lwl.org.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Carolin Krämer, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Tel. 05707-9311-235

presse@lwl.org

LWL-Museum Glashütte Gernheim

Gernheim 12 32469 Petershagen-Ovenstädt Karte und Routenplaner

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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