29.01.26 | Kultur Wiedervernässung für mehr Artenvielfalt und Klimaschutz
Vortrag über den Lüntener Wald im Dobergmuseum Bünde
Dr. Christoph Lünterbusch spricht im Dobergmuseum in Bünde über Wiedervernässung für mehr Artenvielfalt und Klimaschutz.
oto: LWL/Steinweg
Der rund 60-minütige Vortrag mit anschließender Fragerunde beleuchtet die Geschichte, Vegetation und Tierwelt dieses Waldgebiets an der westfälisch-niederländischen Grenze. Im Zentrum steht die aktuelle Wiedervernässung des Lüntener Waldes: Nach über 100 Jahren künstlicher Entwässerung wird das Gebiet heute im Rahmen eines großangelegten Naturschutz- und Forschungsprojekts renaturiert, um Biodiversität zu fördern, Lebensräume für bedrohte Arten zu schaffen und durch Schaffung einer Kohlenstoffsenke COâ¿¿ langfristig zu binden.
Das Projekt ist eine Kooperation des LWL (LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb, LWL-Museum für Naturkunde) mit der Universität Münster. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte Maßnahmen zum Klimaschutz und Erhalt der biologischen Vielfalt umzusetzen - und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Der Naturwissenschaftler Dr. Christoph Lünterbusch gibt seit über 30 Jahren Seminare zu Obstbau und Naturschutz gibt. Er leitet das LWL-Bildungs- und Forschungszentrum Heiliges Meer und engagiert sich stark für den Naturschutz, insbesondere die Pflege der Hörsteloer Wacholderheide, sowie die Forschung im Lüntener Wald.
Kostenfreie Tickets sind vorab im Internet erhältlich unter: https://shop.lwl-naturkundemuseum-muenster.de/#/product/event/2614
Ort: Dobergmuseum - Geologisches Museum Ostwestfalen-Lippe, Fünfhausenstraße 12, 32257 Bünde
Über die Wiedervernässung des Lüntener Waldes und der Zweck dieses Projektes spricht Dr. Christoph Lünterbusch in seinem Vortrag im Dobergmuseum Bünde.
Foto: LWL/Lünterbusch
Pressekontakt
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
LWL-Dobergmuseum - Geologisches Museum Ostwestfalen-Lippe
Fünfhausenstraße 12 32257 Bünde Karte und RoutenplanerDer LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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