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28.01.26 | Psychiatrie Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Andacht und Kranzniederlegung in der LWL-Klinik Dortmund

Der Kranz der LWL-Klinik Dortmund bei der Andacht zum Holocaust-Gedenktag.<br>Bild: LWL/Michaela Rensing

Der Kranz der LWL-Klinik Dortmund bei der Andacht zum Holocaust-Gedenktag.
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Dortmund (lwl). Die Beschäftigten der LWL-Klinik Dortmund haben am Holocaust-Gedenktag (27. Januar) der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In der Auferstehungskirche auf dem Klinikgelände gestaltete Pfarrerin Anke Thimm gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der LWL-Pflegeschule Dortmund eine Gedenkfeier.

Thimm eröffnete die Andacht mit dem Zitat eines Holocaust-Überlebenden: "Wer denkt, das kann sich nicht wiederholen, der irrt." Die jungen Frauen und Männer erinnerten an Manfred B., der 1943 im Alter von 13 Jahren in der Klinik starb. Insgesamt wurden während der Zeit des Nationalsozialismus 229 Kinder in der Klinik getötet.

Nach der Andacht legten der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Hans-Jörg Assion, und der stellvertretende Pflegedirektor, Jan Bieder, einen Kranz am "Mahnmal gegen das Vergessen der nationalsozialistischen Verbrechen an psychisch Kranken und Behinderten" nieder. Das Mahnmal befindet sich ebenfalls auf dem Gelände der LWL-Klinik in Dortmund-Aplerbeck.

Pfarrerin Anke Thimm, der stellvertretende Pflegedirektor Jan Bieder und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Hans-Jörg Assion legten einen Kranz am Holocaust-Mahnmal auf dem Gelände der LWL-Klinik Dortmund ab.<br>Bild: LWL/Michaela Rensing

Pfarrerin Anke Thimm, der stellvertretende Pflegedirektor Jan Bieder und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Hans-Jörg Assion legten einen Kranz am Holocaust-Mahnmal auf dem Gelände der LWL-Klinik Dortmund ab.
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