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26.01.26 | Kultur Recklinghausen: LWL-Kulturstiftung fördert zwei Projekte in Recklinghausen

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Recklinghausen (lwl). Rund 136.000 Euro erhalten das Institut für Kulturarbeit der Stadt Recklinghausen sowie die Ruhrfestspiele Recklinghausen gGmbH von der LWL-Kulturstiftung: Über eine Förderung in Höhe von 46.050 Euro für die Veranstaltungsreihe "Henze Einhundert" kann sich die Stadt Recklinghausen freuen. Mit 89.487 Euro wird das Festival "Ruhrfestspiele 2026" gefördert. In der zweiten Förderrunde 2025 unterstützt die Stiftung insgesamt 15 Kulturprojekte in Westfalen-Lippe mit rund 1,6 Millionen Euro, darunter Bühnenprogramme mit Theater, Musik, Literatur und Performances sowie museale Vorhaben. Das Kuratorium der LWL-Kulturstiftung beriet im Dezember über 43 Anträge auf Projektförderung.

Zum 100. Geburtstag des westfälischen Komponisten Hans Werner Henze (1926-2012) lädt das Institut für Kulturarbeit der Stadt Recklinghausen im Frühjahr zu einer Konzert- und Veranstaltungsreihe ein. Unter dem Titel "Henze Einhundert" beleuchten 15 Veranstaltungen unter anderem in Bottrop, Gelsenkirchen und Münster verschiedene Schwerpunkte aus dem Werk des Komponisten, das im Kontext seiner Zeit, seiner künstlerischen Einflüsse und seiner gesellschaftspolitischen Bezüge präsentiert wird. Mit 46.100 Euro fördert die LWL-Kulturstiftung das Projekt und würdigt damit auch den Namensgeber des LWL-Musikpreises.

Am 1. Mai startet eines der größten und ältesten Theaterfestivals Europas: Mit einem Kulturvolksfest mit Musik, Tanz, Performance, Walking-Acts, Zirkus und Mitmachangeboten beginnt die mehrwöchige Spielzeit der "Ruhrfestspiele" in Recklinghausen. Zur 80. Ausgabe des als immateriellen Kulturerbes ausgezeichneten Festivals erhalten die Ruhrfestspiele Recklinghausen erstmalig 89.500 Euro von der LWL-Kulturstiftung.

Die insgesamt 15 geförderten Projekte tragen zu einem vielfältigen Kulturprogramm in der Region bei: Vier Kulturfestivals präsentieren von Mai bis November Theater, elektronische Musik, Puppentheater und Lichtkunst im westfälischen Ruhrgebiet und in der Hellweg-Region. Große und kleine Bühnen, Schauspielhäuser und Kultureinrichtungen sind Schauplätze für fünf Veranstaltungsreihen, bei denen auch neue Räume zu Orten kultureller Begegnungen werden. Sechs museale Projekte sind ebenso im Programm, darunter drei große, langfristig angelegte Vorhaben von Einrichtungen des LWL, die auf Beschlüsse des Landschaftsausschusses zurückgehen.

Die nächste Antragsfrist für das kommende Förderprogramm ist der 28. Februar für Projekte, die frühestens ab Mitte des Jahres beginnen.

Weitere Informationen zu allen Förderprojekten sowie einen Kalender mit Veranstaltungen der unterstützten Vorhaben bietet die neue Internetseite: http://www.lwl-kulturstiftung.de



Hintergrund

Seit 2004 hat die LWL-Kulturstiftung als selbstständige private Stiftung bürgerlichen Rechts mehr als 500 Projekte mit rund 46 Millionen Euro unterstützt, darunter Vorhaben von Einrichtungen des LWL sowie Projekte anderer. Seit 2021 ergänzt die Stiftung ihre Fördertätigkeit mit inhaltlichen Sonderprogrammen zu aktuellen und kultur- und gesellschaftsrelevanten Schwerpunkten. Im Fokus stehen für alle Förderungen spartenübergreifende Netzwerkprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Theater, Tanz, Literatur, Film und landeskundliche Forschung. Mit ihren Förderungen stärkt die LWL-Kulturstiftung Kunst und Kultur in Westfalen-Lippe, unterstützt Kooperationen und schafft kulturelle Mehrwerte in der und für die Region.



Achtung Redaktionen:
Zur Ihrer Information haben wir Ihnen die Projektübersicht der zweiten Förderrunde (s. Online-Version dieser Pressemitteilung - über den Link oberhalb dieser Mail erreichbar) angehängt.

Haben Sie Probleme das PDF-Dokument zu lesen? Dann wenden Sie sich bitte unter presse@lwl.org an die LWL-Pressestelle. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Anja Tomasoni, anja.tomasoni@lwl-kulturstiftung.de, Telefon 0251 591-6929

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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