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20.01.26 | Kultur Mitmachen erwünscht

Arten-Olympiade 2026 startet mit ersten Naturbeobachtungen

Tipp: Baumpilze wie diesen Birkenporling, kann man auch im Winter finden und bei Observation.org melden.<br>Foto: Observation.org/Winnie Hübner

Tipp: Baumpilze wie diesen Birkenporling, kann man auch im Winter finden und bei Observation.org melden.
Foto: Observation.org/Winnie Hübner
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Münster (lwl). Wer im Jahr 2026 die meisten Tier-, Pflanzen- und Pilzarten in Deutschland entdeckt, wird sich im Rahmen der "Arten-Olympiade" zeigen. Die Mitmachaktion für Naturinteressierte geht in eine neue Runde: Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr findet auch 2026 wieder eine bundesweite Citizen-Science-Challenge für Naturbeobachtungen statt. Naturinteressierte sollen ihre Beobachtungen auf der Internet-Plattform "Observation.org" und in der Smartphone-App "ObsIdentify" teilen.

Das LWL-Museum von Naturkunde in Münster richtet den Wettbewerb zusammen mit Partnern wie dem Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung und angewandte Ökologie der Universität Münster (CIBRA) aus: https://www.uni-muenster.de/CIBRA/

Jeder Interessierte kann sofort teilnehmen. Denn auch im Winter gibt es viel zu entdecken: Man kann zum Beispiel Baumpilze auch im Winter gut finden, und Eichhörnchen schlafen nicht durch, sondern lassen sich beim Plündern ihrer Wintervorräte beobachten.

Alle Funddaten stehen anschließend für Forschung und Naturschutz zur Verfügung. Ziel ist, möglichst viele Pflanzen-, Tier- und Pilzarten zu melden. Zur Teilnahme an der Arten-Olympiade muss man der Challenge in der App beitreten und seine fotografischen Beobachtungen hochladen, bestimmen lassen und speichern. Bei der Bestimmung hilft die automatische Bestimmungsfunktion der App.

Die Arten-Olympiade 2025 war mit über 5,6 Millionen gemeldeten Beobachtungen zu Ende gegangen. "Dadurch haben wir unglaublich viele wertvolle Datensätze erhalten. Wichtig ist aber auch, dass die Interessierten dabeibleiben und ihre Funde melden", sagt LWL-Museumsdirektor Prof. Dr. Jan Ole Kriegs. "Denn nur so können wir die Entwicklungen um uns herum live verfolgen, erforschen und hoffentlich Schlüsse für den Naturschutz daraus ableiten." Die Forschung und Naturbeobachtung gehe weiter.

Für Interessierte stehen Informationen zu dem Projekt "Arten-Olympiade 2026" auf der Internetseite bereit: https://www.arten-olympiade.lwl.org

Unterstützt wird die Challenge durch eine Spende der Stiftung der Sparda-Bank Münster.

Fragen an: germany@observation.org

Ziel der Challenge "Arten-Olympiade 2026" ist es Ziel ist es, möglichst viele Pflanzen-, Tier- und Pilzarten in der App ObsIdentify oder auf Observation.org zu melden.<br>Foto: Observation.org/BlueBee

Ziel der Challenge "Arten-Olympiade 2026" ist es Ziel ist es, möglichst viele Pflanzen-, Tier- und Pilzarten in der App ObsIdentify oder auf Observation.org zu melden.
Foto: Observation.org/BlueBee

Eichhörnchen schlafen im Winter nicht durch, sondern lassen sich beim Plündern ihrer Wintervorräte beobachten und bei Observation.org melden.<br>Foto: Observation.org/W777

Eichhörnchen schlafen im Winter nicht durch, sondern lassen sich beim Plündern ihrer Wintervorräte beobachten und bei Observation.org melden.
Foto: Observation.org/W777

Der Treppenförmige Steifporling lebt das ganze Jahr über parasitisch an verschiedenen lebenden Laubbäumen, meist an Pappeln, Ulmen und verschiedenen Obstbäumen, vorwiegend in Stammwunden erscheinend.<br>Foto: Observation.org/Mike Essig

Der Treppenförmige Steifporling lebt das ganze Jahr über parasitisch an verschiedenen lebenden Laubbäumen, meist an Pappeln, Ulmen und verschiedenen Obstbäumen, vorwiegend in Stammwunden erscheinend.
Foto: Observation.org/Mike Essig

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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