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14.01.26 | Psychiatrie LWL-Universitätsklinik Bochum lädt zu Sonderausgabe der Angehörigenreihe ein

Landesverband für Angehörige psychisch erkrankter Menschen stellt sich am 21.1. vor

Die Angehörigenreihe "Ich darf an mich denken" der LWL-Universitätsklinik Bochum lädt zu Sonderausgabe ein.<br>Foto: LWL / Dirk Kaltenhäuser

Die Angehörigenreihe "Ich darf an mich denken" der LWL-Universitätsklinik Bochum lädt zu Sonderausgabe ein.
Foto: LWL / Dirk Kaltenhäuser
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Bochum (lwl). Die Angehörigenreihe "Ich darf an mich denken" der LWL-Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an der Alexandrinenstraße 1 hat am 21. Januar, 17.30 Uhr bis 19 Uhr, Besuch vom Verein "Angehörige psychisch erkrankter Menschen - Landesverband Nordrhein-Westfalen". Verbandsmitglied Rolf van Tübbergen wird den Verein und dessen Angebote vorstellen. Im Rahmen einer Videopräsentation berichtet eine betroffene Angehörige über ihre persönliche Situation als Tochter einer psychisch kranken Mutter und als Schwester eines psychisch erkrankten Bruders sowie über ihre Rolle in der Familie. Im Anschluss ist Zeit für Fragen und Diskussion. Der Landesverband hat es sich zur Aufgabe gemacht, die menschlichen Auswirkungen auf Angehörige psychisch Kranker zu thematisieren, den Trialog zwischen Erkrankten, Angehörigen und Profis zu fördern und Unterstützung anzubieten in Form von Workshops, Beratungen oder Veranstaltungen.

Bis zum Sommer werden in der LWL-Universitätsklinik fortlaufend zweimal im Monat Infoabende für Angehörige von psychisch erkrankten Menschen angeboten. An allen Abenden, die an jedem ersten und dritten Mittwoch des Monats stattfinden, können sich Angehörige und Interessierte unter qualifizierter fachlicher Anleitung eines Arztes und eines Sozialarbeiters über psychische Erkrankungen und deren Behandlung informieren. Schwerpunkte der Gespräche sind Symptome, Ursachen, Entwicklung, Verlauf und Behandlung sowie der Umgang mit Belastungen und Krisen. Weiterhin steht der Austausch untereinander im Mittelpunkt der Angehörigenreihe.

Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig davon, ob sich ein Familienmitglied in stationärer, teilstationärer oder ambulanter Behandlung befindet.

Alle weiteren Termine im Überblick: 4.2., 18.2., 4.3., 18.3., 1.4., 15.4., 6.5., 20.5., 3.6., 17.6., 1.7., 15.7.2026

Ansprechpartner bei Fragen ist Sozialarbeiter Lutz Bittner, E-Mail: lutz.bittner@lwl.org, Telefon: 0234 5077-0.

Pressekontakt

Rosa Sommer, LWL-Universitätsklinikum Bochum, Telefon: 015140635802, rosa.sommer@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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