14.01.26 | Kultur Kostenloser Vortrag
Westfalen als Vorreiter in Sachen Münzgeld
Schatzfund mit Münzen aus dem Stadtweinhaus in Münster, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster.
Foto: LWL/ B. Mazhiqi
An ausgewählten Münzen zeigt Kötz, dass Westfalen bereits früh eine bemerkenswerte Innovationskraft besaß. So entstand hier bereits im 16. Jahrhundert eine besondere Form von Münzgeld, nämlich Kupfergeld, das in dieser Ausprägung für lange Zeit einzigartig in Deutschland war.
Stefan Kötz ist seit 2014 Wissenschaftlicher Referent und Kurator für das Münzkabinett des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster. Außerdem ist er seit 2017 Referent für Münzfundpflege bei der LWL-Archäologie für Westfalen. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur westfälischen Numismatik, unter anderem im Begleitband zur Sonderausstellung "775 - Westfalen".
Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe zur Sonderausstellung "775 - Westfalen. Die Ausstellung" im LWL-Museum in der Kaiserpfalz und findet im Hörsaal H2 der Theologischen Fakultät der Universität Paderborn statt. Der Eintritt ist frei.
Hintergrund: "775 - Westfalen. Die Sonderausstellung"
Von einer rätselhaften Ersterwähnung im Jahr 775 zum Herzogtum über ein Königreich bis zur preußischen Provinz: Westfalen hatte in der Geschichte viele Gesichter. In der Kaiserpfalz in Paderborn ist das Publikum an einem Stützpunkt Karls des Großen in den Sachsenkriegen durch Westfalens 1250-jährige Geschichte. Auf rund 1.000 Quadratmetern erleben Besuchende, wie sich Westfalen und seine Menschen über Jahrhunderte hinweg verändert haben. Archäologische Funde, kostbare Handschriften und westfälische Kunst erzählen von Tradition, Identität und Wandel. Zahlreiche interaktive Stationen und das Begleitprogramm laden zum Mitmachen ein.
Allgemeine Informationen zum Museumsbesuch
Eintrittspreise
Erwachsene: 11 €
Ermäßigt: 6 €
Gruppe ab 16 Personen: 9 € pro Person
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: frei
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de
https://de-de.facebook.com/museuminderkaiserpfalz/
https://www.instagram.com/lwl_kaiserpfalzmuseum/
Schmuckmotiv: Kurfürst Joseph Clemens von Bayern (1688 - 1723), Doppel-Souverain d`or, um 1697/98, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster.
Foto: LWL/ S. Kötz
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Carolin Steimer, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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