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13.01.26 | Psychiatrie "Der ganz normale Wahnsinn" im LWL-Universitätsklinikum Bochum

Vorträge und Lesung vor vollem Haus mit OB Jörg Lukat, Schauspielerin Maria Wolf und Kabarettisten Frank Goosen

Erzählten und tauschten sich im LWL-Universitätsklinikum Bochum aus (von links): Ärztlicher Direktor Prof. Georg Juckel, Vinzenz-Geschäftsführerin Petra Funke, Schauspielerin Maria Wolf, Kabarettist und Autor Frank Goosen sowie Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat.<br>Bild: LWL/Rosa Sommer

Erzählten und tauschten sich im LWL-Universitätsklinikum Bochum aus (von links): Ärztlicher Direktor Prof. Georg Juckel, Vinzenz-Geschäftsführerin Petra Funke, Schauspielerin Maria Wolf, Kabarettist und Autor Frank Goosen sowie Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat.
Bild: LWL/Rosa Sommer
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Bochum (lwl). Normal, Wahnsinn oder ganz normaler Wahnsinn? Überall auf der Welt, in der Politik, auf den Bochumer Straßen, oder betrifft es nur die seelisch erkrankten Menschen? Die gemeinsame Veranstaltung des LWL-Universitätsklinikums Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Vinzenz gGmbH, Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Bochum, "Der ganz normale Wahnsinn" am vergangenen Mittwoch (7.1.) förderte hierzu viele Sichtweisen aus verschiedenen Blickwinkeln zutage. Die Vorträge und Lesungen fanden vor vollem Haus statt. Ob ernsthaft, berührend oder humorvoll - das Publikum hörte Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat, der Schauspielerin Maria Wolf und dem Kabarettisten Frank Goosen bis zum Schluss aufmerksam zu.

Ärztlicher Direktor Prof. Georg Juckel und Vinzenz-Geschäftsführerin Petra Funke führten durch den Abend und machten deutlich, wie wichtig es sei, über die psychische Gesundheit von erwachsenen wie jungen Menschen zu reden, die schließlich jeden angehe - von der persönlichen Betroffenheit bis hin zur Wahrnehmung im öffentlichen Raum. "Was können wir gemeinsam tun, um friedvoller und mit Achtung miteinander umzugehen? Im kulturellen Rahmen darüber nachzudenken, kann sicherlich sehr hilfreich sein", so Georg Juckel bei der Begrüßung. Und Petra Funke weiter: "Wir stehen gemeinsam für den Abbau von Barrieren und die Öffnung für die Gesellschaft."

Lukat berichtete von seinen Erfahrungen und Eindrücken in den verschiedenen Bochumer Stadtbezirken und seinen Bemühungen "gegen ein Auseinandergehen der Gesellschaft hin zu gemeinsamem Handeln". Wolf brachte Bücher mit, die im Rahmen von Vinzenz-Projekten mit Kindern und Jugendlichen gestaltet worden waren, und las eindrücklich die Werke und Reflexionen von jungen Menschen vor, die die Schule abgebrochen und die dann nach Projektende doch noch einen Schulabschluss geschafft hatten. Über den Ruhrgebietsmenschen, dessen Alltag und Befindlichkeiten wusste schließlich mit unnachahmlichem Humor Autor und Kabarettist Frank Goosen zu berichten, der aus seinem literarischen Fundus vorlas.

Gastgeber Prof. Juckel und Petra Funke bedankten sich ausdrücklich bei allen Beteiligten und Besucher:innen und versprachen eine Fortsetzung von gemeinsamen bürgernahen Veranstaltungen.

Pressekontakt

Rosa Sommer, LWL-Universitätsklinikum Bochum, Telefon: 015140635802, rosa.sommer@lwl.org

presse@lwl.org

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