09.01.26 | Kultur Werkvortragsreihe "Architektur im >Kontext< 2026" in Münster
Kultur des Weiterbauens - mit Alexander Poetzsch, Thorsten Kock, Felix Waechter und Aline Hielscher
Haus der Kathedrale, Dresden (2021)
Foto: Brigida González
Dabei reflektieren und vermitteln die Expert:innen die vielfältigen Aspekte des kontextbezogenen Bauens. Diese erstrecken sich von landschaftlichen und städtebaulichen Bezügen bis hin zu architektonischen Strategien des Weiterbauens.
Zu Beginn der neuen Staffel am Montag (26.1.) um 19 Uhr ist der Architekt Alexander Poetzsch aus Dresden zu Gast. Sein Fokus liegt auf der Arbeit mit Bestandsgebäuden und Denkmälern sowie deren Transformation. Ob Stadtschloss oder Fabrikhalle, Salon oder Scheune: Bei der Gestaltung seiner Gebäude bleiben die verschiedenen Zeitschichten zumeist sichtbar und der Prozess des Wandels nachvollziehbar. Prominente Beispiele sind das Stadtschloss in Weimar oder das Zentralkino Kraftwerk Mitte sowie eine Fabrikhalle für den Deutschen Kinderschutzbund e.V. in Dresden, die jüngst mit dem Deutschen Architekturpreis 2025 ausgezeichnet wurde. Poetzsch ist zudem Gründer und langjähriger Vorstand des Dresdner Vereins Zeitgenossen e. V., einer Initiative für zeitgenössische Baukultur, sowie Mitglied der Programmkommission des ZfBK - Zentrum für Baukultur Sachsen. Seit September 2025 ist er Präsident des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA).
Zum Eröffnungsabend sprechen LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger sowie Martin Behet, Vorsitzender des BDA Münster-Münsterland. Die Einführung wird Stefan Rethfeld (LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen) übernehmen.
Auch die weiteren Referent:innen der Werkvortragsreihe widmen sich der Kultur des Weiterbauens: Am 9. Februar ist Thorsten Kock von bez+kock architekten (Stuttgart) zu Gast, am 2. März 2026 Felix Waechter von Waechter + Waechter Architekten BDA (Darmstadt). Den abschließenden Vortragsabend am 23. März 2026 gestaltet Aline Hielscher von Aline Hielscher Architektur (Leipzig).
Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz in Münster. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Alle Architekturinteressierten sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen: https.//https://www.lwl-baukultur.de
Rat- und Bürgerhaus Holzwickede (2023)
Foto: Brigida González
Innovationsfabrik 2.0, Heilbronn (2024)
Foto: Brigida González
Umbau einer Telefonzentrale in eine Kita, Merseburg (2023)
Foto: Célia Uhalde
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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