05.01.26 | Kultur Wenn Hölderlin auf Beethoven trifft
Performance des Duos "Omg Schubert" im LWL-Museum für Kunst und Kultur
Am Montag (12.1.) zeigt das Duo "Omg Schubert" die Performance "Wtf 1770 - Hölderlin / Beethoven" im LWL-Museum für Kunst und Kultur.
Foto: C. Löser
"Wtf 1770" vollzieht ein Gedankenspiel, in dem sich die Zeitgenossen - der Dichter Hölderlin und der Komponist Beethoven - begegnen. In der musikalisch-theatralischen Darbietung geht es um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihres Schaffens sowie die Bedeutung der beiden Männer für die europäische Literatur- und Musik-Geschichtsschreibung. "Omg Schubert" kombiniert die klassischen Kompositionen Beethovens mit elektronischen Klängen und gesungenen Texten Hölderlins und denken das Werk beider Künstler damit als Gesamtkunstwerk neu. Untermalt wird die Performance von Live-Videos des Video-Künstlers Wilhelm Rinke.
Das anschließende Künstlergespräch richtet den Blick auf die Protagonisten der Ausstellung "Kirchner. Picasso", die noch bis Sonntag (18.1.) im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gezeigt wird. Neben Hölderlin und Beethoven werden auch Ernst Ludwig Kirchner und Pablo Picasso als Künstlerpersönlichkeiten vor dem Hintergrund eines Geniekults und zunehmender Kritik an ihren Personen diskutiert.
Das Duo "Omg Schubert" setzt sich zusammen aus Justus Wilcken und Konstantin Dupelius. Als Multiinstrumentalisten, Sänger, Schauspieler und Komponisten haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, das Lied und das Lied-Duo aus Sänger und Pianist neu zu interpretieren.
Tickets kosten im Vorverkauf 18 Euro, ermäßigt 15 Euro und an der Abendkasse 20 Euro. Sie sind online im Ticketshop oder an der Museumskasse erhältlich.
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Romany Schmidt, Telefon 0251 5907-312, romany.schmidt@lwl.org
LWL-Museum für Kunst und Kultur
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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