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05.06.26 | Kultur Jetzt noch anmelden zum Westfalentag 2026 in Hamm:

Ort schafft Gemeinschaft - Räume, die verbinden

Mitten im Maximilianpark steht der Glaselefant - der größte begehbare Elefant der Welt und Wahrzeichen der Stadt Hamm. Zur ersten Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens gestaltete der Künstler Horst Rellecke 1984 die Kohlenwäsche der ehemaligen Zeche Maximilian zu der markanten Skulptur um.<br>Foto/ Thorsten Hübner

Mitten im Maximilianpark steht der Glaselefant - der größte begehbare Elefant der Welt und Wahrzeichen der Stadt Hamm. Zur ersten Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens gestaltete der Künstler Horst Rellecke 1984 die Kohlenwäsche der ehemaligen Zeche Maximilian zu der markanten Skulptur um.
Foto/ Thorsten Hübner
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Hamm (whb). Dorftreff, Nachbarschaftszentrum, Kulturort, Bürgerhaus oder eine Kirche mit neuen Nutzungsperspektiven: Was macht solche Orte zu Keimzellen für Engagement und Gemeinschaft? Und welche Rahmenbedingungen brauchen sie, um auch künftig Menschen miteinander zu verbinden? Diesen Fragen widmet sich der 69. Westfalentag des Westfälischen Heimatbundes e. V. (WHB) am Samstag, 20. Juni 2026, in Hamm.

Unter dem Titel "Ort schafft Gemeinschaft - Räume, die verbinden" stehen Treffpunkte, Möglichkeitsräume und Orte des Miteinanders im Mittelpunkt. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Transformation wachsen hier Begegnung, Zusammenhalt und neue Ideen für lebenswerte Städte und Dörfer.

"Gemeinschaft entsteht nicht von selbst. Sie braucht Orte, an denen Menschen zusammenkommen, Verantwortung übernehmen und sich für ihr Umfeld engagieren können", sagt Dr. Georg Lunemann, Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes und Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). "Ob in Städten oder Dörfern: Orte des Miteinanders sind eine wichtige Grundlage für eine lebendige Demokratie. Ihre Stärkung gelingt dort besonders gut, wo Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und engagierte Partner zusammenwirken."

Gastgeberin des diesjährigen Westfalentags ist die Stadt Hamm, die 2026 ihr 800-jähriges Bestehen feiert. Veranstaltungsort ist die Maximilianhalle im Maximilianpark. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian steht sie beispielhaft für den Wandel von Orten und ihre neue Bedeutung als Räume der Begegnung und Gemeinschaft.

Zum Auftakt hält Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei, die Festrede.

In zwei Gesprächsrunden wird das Schwerpunktthema vertieft: Zunächst geht es um die Herausforderungen und Gelingensbedingungen für gemeinschaftliche Orte - mit Perspektiven aus Projektberatung, Kultur und Verwaltung. Die zweite Runde steht im Zeichen des 40-jährigen Bestehens der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis westfälischer Heimatvereine wird deutlich, wie tragfähige Partnerschaften gelingen können.

Ein Beitrag aus dem Projekt "Junges Ehrenamt für NRW" des Netzwerks Bürgerschaftliches Engagement NRW (NBE NRW) und WestLotto beleuchtet, welche Bedeutung Orte der Begegnung für junge Engagierte haben und welche Erwartungen sie an die Zukunft des Ehrenamts richten.

Der Markt der Ideen bietet Gelegenheit zur Vernetzung und Inspiration - hier treffen lokale Initiativen auf überregionale Akteure. Eine Roll-up-Ausstellung lädt dazu ein, die Geschichte des WHB zu entdecken. Am Nachmittag eröffnen vielfältige Exkursionen spannende Eindrücke von der gastgebenden Stadt. Workshops regen dazu an, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.

"Der Westfalentag zeigt Jahr für Jahr, wie vielfältig und lebendig das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen ist", so Lunemann. "Wir freuen uns auf Begegnungen mit Engagierten aus der gesamten Region und auf einen inspirierenden Tag in Hamm."

Informationen zur Anmeldung

Für die Teilnahme am Westfalentag ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist online möglich unter:

https://veranstaltung.whb.nrw/westfalentag2026

Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Interessierte in der Geschäftsstelle des Westfälischen Heimatbundes (0251 203810-0, whb@whb.nrw)

Ein Tag voller Begegnungen, Ideen und Engagement: Der Westfalentag des WHB lädt jedes Jahr zu einem vielfältigen Programm und zum Austausch über die Zukunft Westfalens ein.<br>Foto/ Sarah Jonek/WHB

Ein Tag voller Begegnungen, Ideen und Engagement: Der Westfalentag des WHB lädt jedes Jahr zu einem vielfältigen Programm und zum Austausch über die Zukunft Westfalens ein.
Foto/ Sarah Jonek/WHB

Pressekontakt

Dr. Silke Eilers, Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes e.V., 0251 203810-12, silke.eilers@whb.nrw

presse@lwl.org

Westfälischer Heimatbund e. V.

Kaiser-Wilhelm-Ring 3 48145 Münster Karte und Routenplaner

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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