24.01.23 | Maßregelvollzug Wilfried-Rasch-Klinik verstärkt pflegerische Praxisausbildung
Drei neue Praxisanleiter haben Weiterbildung abgeschlossen
Der stellvertretende Pflegedirektor der Wilfried-Rasch-Klinik Robert Iber (l.) freut sich mit seinen frisch gebackenen Pflege-Praxisanleiter:innen Jasmin Hellbach, Jan Zahlten und Romina Erstling (v.l.n.r.).
Foto: LWL/Schulte-Fischedick
"Wir haben regelmäßig Pflegeschülerinnen und -schüler zu mehrwöchigen Praxiseinsätzen bei uns und legen sehr viel Wert darauf, diese qualifiziert und zuverlässig zu begleiten", erklärt der stellvertretende Pflegedirektor Robert Iber. Aktuell arbeite die Klinik mit der DRK-Pflegeschule zusammen und sei darüber hinaus in Verhandlung mit weiteren Kooperationspartnern.
Viele angehende Pflegefachkräfte kämen zunächst mal etwas unsicher in den Praxisblock in der Forensik, hat Praxisanleiter Jan Zahlten beobachtet. "Da sind wir dann die Eisbrecher und sind für die Auszubildenden da", sagt er. Ihm mache es sehr viel Spaß, angehenden Pflegefachkräften die pflegerische Arbeit im Maßregelvollzug vorzustellen und sie fachlich zu begleiten, sagt Zahlten.
Als forensisch-psychiatrische Fachklinik hat die Wilfried-Rasch-Klinik zwar keine eigenen Auszubildenden, ermöglicht aber Praxiseinsätze im Rahmen der Pflegeausbildung. Vielen Pflegenden sei der Maßregelvollzug als Arbeitsfeld gar nicht bekannt, erklärt Iber, daher sei dieses Engagement für die Ausbildung auch eine Chance, sich vorzustellen und mögliche Hemmschwellen abzubauen.
Die Wilfried-Rasch-Klinik ist eine LWL-Fachklinik für Forensische Psychiatrie mit 62 Plätzen für die Behandlung und Sicherung von Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung straffällig geworden sind.
Pressekontakt
Petra Schulte-Fischedick, LWL-Maßregelvollzug, Telefon: 0231 4503-4100 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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