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11.01.23 | Kultur Führungen am Wochenende auf der Zeche Zollern

Führungen durch die Maschinenhalle der Zeche Zollern bieten am Samstag und Sonntag Einblicke in die Geschichte des Industriedenkmals.<br>Foto: LWL/Holtappels

Führungen durch die Maschinenhalle der Zeche Zollern bieten am Samstag und Sonntag Einblicke in die Geschichte des Industriedenkmals.
Foto: LWL/Holtappels
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Dortmund (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am kommenden Wochenende zu Führungen in sein Dortmunder Industriemuseum ein.

Am Samstag (14.01.) um 15 Uhr erfahren Gäste im Rahmen einer Führung durch die Maschinenhalle mehr über ihre Geschichte von der Erbauung bis hin zur Restaurierung. Seit der Rettung durch eine Bürgerinitiative in den 1960er Jahren markiert der Stahlfachwerkbau mit dem bunten Jugendstil-Portal den Beginn der Industriedenkmalpflege und Industriekultur in Deutschland. Einzigartig ist neben der Architektur zwischen Historismus und Moderne vor allem der historische Maschinenbestand.

Sonntag (15.01.) beginnt um 11 Uhr ein Rundgang durch die Dauerausstellung im historischen Verwaltungsgebäude. Inhaltlich spannt die Schau einen Bogen von der Gründung der Zeche Zollern über Themen wie Betriebsgeschichte und Zwangsarbeit bis hin zur Nutzung als Industriemuseum. Außerdem bieten geführte Rundgänge über das Zechengelände um 12 Uhr und 15 Uhr Einblicke in den Arbeitsalltag der Zechenbelegschaft. Um 14.30 Uhr findet erneut eine Führung durch die Maschinenhalle statt.

Zusätzlich öffnet die Untertagewelt "Montanium" ihre Pforten an beiden Tagen um 13 Uhr und 16.30 Uhr. In dem nachgebauten Streckenabschnitt auf dem Zechenplatz sorgen audiovisuelle Projektionen und originales Interieur für authentische Einblicke in die Arbeit unter Tage. Die Führung ist geeignet ab sechs Jahren, Erwachsene zahlen zusätzlich zum regulären Museumseintritt 2 Euro.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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