23.11.22 | Soziales Westfalen ist bundesweit Spitzenreiter
Über 2.400 Menschen mit Behinderung arbeiten in 170 Inklusionsunternehmen
In Westfalen-Lippe arbeiten über 2.400 Menschen in 170 Inklusionsunternehmen.
Foto: LWL
"Menschen mit Schwerbehinderungen haben es nach wie vor schwer, einen Arbeitsplatz zu finden", sagte Münning. "Ganz besonders schwierig ist es, wenn sie besondere Vermittlungshemmnisse wie schwere psychische Erkrankungen oder geistige Behinderungen haben." Deshalb sei bereits 1981 in den Kliniken der beiden Landschaftsverbände die Idee entstanden, Arbeitsplätze für diesen Personenkreis in eigenen Firmen zu schaffen. Das Sozialgesetzbuch IX habe im Jahr 2001 die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Der LWL-Sozialausschuss hat jetzt das LWL-Inklusionsamt Arbeit mit einem Beschluss beauftragt, die Anleitung und Begleitung in Inklusionsbetrieben stärker zu fördern.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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