27.10.22 | Kultur Saisonabschluss im LWL-Römermuseum
Landesausstellung "Rom in Westfalen 2.0" endet
Unvergleichliches vergleichen: Militäreinsatz früher und heute.
Foto: LWL-Römermuseum/B. Kühlborn
Abschlusswochenende der Landesausstellung
Am Sonntag (30.10.) ist für alle, die die Sonderausstellung "Rom in Westfalen 2.0" noch nicht gesehen haben, die letzte Gelegenheit gekommen. Ein letztes Mal in diesem Jahr (zwischen 11 und 14 Uhr) gewähren die Legionäre der 1. Kohorte der 19. Legion Zutritt zu dem neugebauten, römischen Wachhaus auf dem Außengelände des Museums.
Die Schau "Rom in Westfalen 2.0" mit ihren Mitmachstationen kann zudem mit der zugehörigen App "Wer wird Legionär" und der Entdeckerkarte "Tierisch gefragt" für Familien mit Kindern erkundet werden.
Um 11 Uhr beginnt die öffentliche Führung "Unvergleichliches vergleichen: Militäreinsatz früher und heute" für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahre.
Der Tag schließt um 17 Uhr mit einem Vortrag. Zum Thema "Legionäre und Bundeswehrsoldaten: Militäreinsätze früher und heute" spricht Prof. Dr. Michael Epkenhans. Er ist Experte für Militärgeschichte und beleuchtet in seinem Vortrag die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen moderner und antiker Kriegsführung. Er gibt auch Einblicke in die Ursachen von Militäreinsätzen und die Folgen für die Soldat:innen. Der Vortrag ist kostenfrei.
Escape Room verkürzt das Warten
Der kürzlich eröffnete Escape Room "Carpe Noctem. Flucht aus Aliso" wird während der Schließzeit des Museums durchgängig spielbar sein. Dort erwartet alle Interessierten eine abenteuerliche Flucht aus dem von den Germanen belagerten Römerlager Aliso. Den Spielenden, die im originalgetreuen Wachhaus auf der Römerbaustelle festsitzen und einen Fluchtplan in die Tat umsetzen müssen, wird das graue Nieselwetter im November die passende Kulisse bieten.
Hier finden alle Mutigen den Link zur Buchungsseite: https://adventurebox-muenster.de/events/roemer-escape-room-aliso/
Wiedereröffnung pünktlich zur Adventszeit
Am ersten Dezember-Wochenende (3.12.) öffnet das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wieder und stimmt die Besucher:innen auf Weihnachten ein: Das Eröffnungswochenende bringt einige Neuerungen mit sich, unter anderem die Eröffnung einer weiteren digitalen Station im Museum.
Am 2., 3. und 4. Adventsonntag (4., 11. und 18.12.) warten Überraschungsführungen zum Thema "Weihnachtsgeschenke bei den Römern" auf Familien mit Kindern ab acht Jahren.
In den Weihnachtsferien steht die Aktion "Die Weihnachtsgeschichte einmal anders" auf dem Programm und richtet sich an Kinder von acht bis zwölf Jahren.
Für alle Veranstaltungen gilt: Zu zahlen ist der Museumseintritt, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sind kostenfrei, öffentliche Führungen sind inbegriffen. Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen unter: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.
Ab sofort gelten für den Museumsbesuch keine Zugangsbeschränkungen mehr. Das Tragen einer medizinischen Maske in den Innenräumen auf freiwilliger Basis wird weiterhin empfohlen.
Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de
LWL-Römermuseum, Weseler Straße 100, 45721 Haltern am See
Tel.: 02364 93760, Fax: 02364 9376-30, E-Mail: lwl-roemermuseum@lwl.org
Geöffnet dienstags bis freitags 9 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.
Der Espace Room "Carpe Noctem! - Flucht aus Alsio" ist während der Schließzeit durchgängig spielbar!.
Foto: LWL-Römermuseum/Adventurebox Münster
Am 30. Oktober ist die Sonderausstellung "Rom in Westfalen 2.0" ein letztes Mal zu erleben.
Foto: LWL-Römermuseum/B. Kühlborn
Pressekontakt
Frank Tafertshofer, Tel.: 0251 591-235 und Sandra Görtz, Tel.: 0251 591-8946
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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