26.10.22 | Kultur Wurzeln, Wachstum und Wandel im Ruhrtal
Zeche Nachtigall lädt ein zur "Kohlezeit"
Im Steinbruch Dünkelberg im Wittener Muttental ist das Flöz Geitling 3 als schwarzes Band zu sehen.
Foto: LWL / Ehses
Welche Auswirkungen hat der Abbau von Bodenschätzen und ihr Transport mit Pferd, Schiff und Bahn? Welche Tiere und Pflanzen lebten im Verlauf der Entwicklungsgeschichte in dieser Region und welche Arten gibt es heute im Ruhrtal? Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Teilnehmenden und erfahren viel über die Auswirkungen des Wandels auf Mensch, Natur und Umwelt. Begleitet von Birgit Ehses und Naturführer Wolfgang von Aschen, folgen sie der Spur der Kohle vom Informationszentrum des Geoparks Ruhrgebiet durch den Nachtigallstollen ins Muttental und an die Ruhr.
Das Angebot richtet sich an Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person inkl. Eintritt. Anmeldung erforderlich unter 02302 93664-10. Für die Tour empfielt das Museum festes Schuhwerk und wettertaugliche Kleidung.
Pressekontakt
Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Tel. 0231 6961-127 Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Tel. 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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