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17.10.22 | Kultur Die Schmonzetten: "Ein bisschen Puder"

Konzert im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

Die "Schmonzetten" spielen im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg.<br>Foto: Meyer Originals

Die "Schmonzetten" spielen im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg.
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Waltrop (lwl). Anfang des 20. Jahrhunderts gab es eine junge Generation von selbstbewussten Frauen in Deutschland. Diesen ersten Powerfrauen widmen die "Schmonzetten" ihre Revue "Ein bisschen Puder. Vom Schminken, Sporteln, Tippen und Verkaufen". In der Maschinenhalle des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg spielt das Trio Lieder aus den 1920er Jahren. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Samstag (29.10.) um 19 Uhr zu diesem Konzert nach Waltrop ein.

Körperkult und ein neues Schönheitsideal: Was heute selbstverständlich erscheint, kam in den 1920ern einer kleinen Revolution gleich. Die Frau der Großstadt kümmerte sich mit Lippenstift, Parfum und Puder um ihr Aussehen. Und sie konnte es sich leisten, da sie zum ersten Mal in der Geschichte eigenes Geld verdiente. Die "neue Frau" war schön, modisch, selbstbewusst und ging nach Feierabend tanzen. Die Musik dieser Zeit bringen die "Schmonzetten" auf die Bühne des LWL-Industriemuseums. Ihr Repertoire reicht dabei von Charleston- und ChaChaCha-Hits über Tonfilmschlager, Chansons, fesselnde Tangos bis hin zu fast Vergessenem.

Die "Schmonzetten" sind ein Trio aus Köln, das den dreistimmigen A-Capella-Gesang ebenso beherrscht wie diverse Saiteninstrumente. Aglaja Camphausen (Sopran, Violoncello), Nadine Goussi Aguigah (Violine, Gesang) und Edith Langgartner (Kontrabass, Gesang), begleitet von Ulrich van der Schoor am Klavier, bringen ihre Musik mit Witz und Ironie auf die Bühne. Bereits mehrfach sind sie in der ausverkauften Maschinenhalle des LWL-Industriemuseums aufgetreten.

Der Eintritt beträgt 17 Euro, ermäßigt 15 Euro. Eine Reservierung ist erforderlich unter Tel. 02363 9707-0 oder per Mail: schiffshebewerk@lwl.org.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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