22.09.22 | Kultur 21. NRW Forum der Kommunalen Medienzentren und Medienberatenden in NRW
Wie digitale Spiele den Fachunterricht bereichern können
Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause trafen sich rund 160 Vertreter:innen und Vertreter der westfälischen und rheinischen Medienzentren und die vom Schulministerium abgeordneten Medienberatenden zu ihrer zweitägigen Jahrestagung, dem 21. NRW Forum, organisiert in diesem Jahr vom LWL-Medienzentrum für Westfalen. Dabei nahmen die Teilnehmenden sowohl aktuelle landesweite Entwicklungen und Angebote des NRW-Schulministeriums als auch staatlich-kommunale Projekte und Kooperationen der fünf Bezirksregierungen in den Blick. An ausgewählten Thementischen diskutierten die Teilnehmer:innen gemeinsam mit Vertreter:innen der Bezirksregierungen und des Schulministeriums über Fragen der Ausstattung, Angebote der Qualifizierung und der Zusammenarbeit und darüber, wie Medienbildung aktuell und zukunftsweisend in Schule und außerschulischen Einrichtungen verankert werden kann.
Mit seinem Impulsvortrag "Games und Gamification im Fachunterricht" vermittelte Jan Boelmann, Professor für deutsche Literatur und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und Gründungsdirektor des Zentrums für didaktische Computerspielforschung (ZfdC), darüber hinaus Einblicke in die vom Schulministerium an ausgewählten Schulen in Nordrhein-Westfalen durchgeführte Machbarkeitsstudie "Games machen Schule". In Workshops und Barcamps konnten die Teilnehmenden der Tagung Potenziale von Spielen in der schulischen Bildung ausloten und Ideen für die eigene Arbeit entwickeln.
Das jährliche NRW Forum der Kommunalen Medienzentren und Medienberatenden wird gemeinsam vom LWL-Medienzentrum und dem LVR-Zentrum für Medien und Bildung sowie der Medienberatung NRW organisiert und findet wechselweise in Westfalen-Lippe und im Rheinland statt.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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