06.09.22 | Kultur Lost im Textilwerk
Führungen durch verborgene Räume am Tag des offenen Denkmals
Auch in die ehemaligen Waschräume der Spinnerei führen die Rundgänge am Tag des offenen Denkmals.
Foto: LWL / Holtappels
Unter dem Motto "Lost im Textilwerk" bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 11, 12 und 13 Uhr Instagram-taugliche Architekturführungen durch die "hidden places", also versteckten Orte, der Spinnerei an. Sie führen durch die Waschräume, die Krankenstation und ein Treppenhaus der ehemaligen Textilfabrik Herding.
Um 14 Uhr gibt ein Rundgang durch die aktuelle Sonderausstellung "Coolness. Inszenierung von Mode im 20. Jahrhundert" Antworten auf Fragen wie: Was ist Coolness und wie drückt sie sich aus? Woher kommt die Mode, die als "cool" gewertet wird und was will sie vermitteln? Vergangenheit und Zukunft des Standortes verbindet eine Ortsbegehung um 15 Uhr. Sie steht unter dem Titel "Kulturquartier und Textilindustrie" und beleuchtet die künftigen Pläne für das Textilwerk mit Blick auf seine industriegeschichtliche Vergangenheit. Den Abschluss bildet die Führung "Vom Faden zum fertigen Stoff" um 16 Uhr in der Weberei. Sie führt die Gäste zum Ursprung des Hauses: der industriellen Herstellung von Textilien in Bocholt.
11 Uhr Lost im Textilwerk, Führung durch verborgene Räume, Spinnerei
12 Uhr Lost im Textilwerk, Führung durch verborgene Räume, Spinnerei
13 Uhr Lost im TextilWerk, Führung durch verborgene Räume, Spinnerei
14 Uhr Sonderausstellung "Coolness. Inszenierung von Mode im 20. Jahrhundert, Spinnerei
15 Uhr Kulturquartier und Textilindustrie, Start Spinnerei
16 Uhr Vom Faden zum fertigen Stoff, Weberei
Wann: Sonntag (11.9.), 11 bis 17 Uhr
Wo: 11 bis 15 Uhr Spinnerei, Industriestraße 5, 46395 Bocholt,
16 Uhr Weberei, Uhlandstraße 50, 46395 Bocholt
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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