31.08.22 | Psychiatrie Welt-Alzheimertag in Hemer: Verbunden bleiben trotz Demenz
LWL-Klinik und Stadt Hemer sowie das Netzwerk Demenz laden alle interessierten Bürger:innen ein
Elke Koling moderiert die Veranstaltung. Die Leitende Oberärztin der Gerontoneuropsychiatrie der LWL-Klinik Hemer steht auch für Fragen zur Verfügung.
Foto: LWL/Herstell
Gemäß dem Motto soll es in diesem Jahr darum gehen, Möglichkeiten vorzustellen, die manche Menschen mit Demenz für sich nutzen können. So wird beispielsweise das Telefonieren mit Bild erklärt, das auch optisch Erinnerungen weckt und Kontaktmöglichkeiten aus den eigenen vier Wänden heraus bietet.
Neben kurzen Impulsvorträgen zum Alltag von und mit Demenzerkrankten soll der Austausch der Teilnehmer:innen untereinander im Vordergrund stehen. Die Gruppen zu Themen wie Ergo-, Musik- und Kunsttherapie sowie zu digitalen Hilfen begleiten Angehörige, Ehrenamtliche und Pflegende, die ihre Erfahrungen weitergeben.
Schwerpunkt sollen Mut machende Erfahrungen sein: Hilfreiches, Schönes und Heiteres zu entdecken - trotz Alters und Gebrechlichkeit.
Schirmherr der Veranstaltung ist Bürgermeister Christian Schweitzer, der den Tag zusammen mit Volker Wippermann, dem Chefarzt der Abteilung Gerontoneuropsychiatrie der LWL-Klinik Hemer/Hans-Prinzhorn-Klinik, und Gudrun Gille vom Netzwerk Demenz Hemer eröffnen wird.
Der Eintritt ist kostenfrei. In der Mittagspause gibt es kleine Speisen und Getränke. Nach dem Ende der Veranstaltung um 16 Uhr besteht die Möglichkeit, einen Spaziergang im Sauerland-Park zu machen.
Hinweis für die Redaktionen: Gerne vermittele wir Ihnen einen Interviewtermin mit Frau Koling oder/und Herrn Wippermann.
Volker Wippermann, Chefarzt der Gerontoneuropsychiatrie der LWL-Klinik Hemer steht auch für Fragen zur Verfügung.
Foto: LWL/Herstell
Pressekontakt
Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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