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29.08.22 | Kultur Erneuerbare Energien in Westfalen

LWL-Veröffentlichung zeigt Verteilung und Potenziale

Die Nutzung der Erneuerbaren Energien zur Stromgewinnung in Westfalen auf Gemeindeebene.<br>Foto: LWL

Die Nutzung der Erneuerbaren Energien zur Stromgewinnung in Westfalen auf Gemeindeebene.
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Achtung Redaktionen: Der Online-Version dieser Pressemitteilung haben wir Abbildungen und Tabellen zugefügt, denen Sie entnehmen können, wie erneuerbare Energieformen in Ihrem Verbreitungsgebiet genutzt werden.



Westfalen (lwl). Der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Bruttostromerzeugung in Nordrhein-Westfalen lag von Januar bis Juni 2022 bei 2,9 Prozent. Das geht aus einer landesweiten Statistik hervor, die IT.NRW jetzt vorgelegt hat. Welche Rolle die erneuerbaren Energien in Westfalen-Lippe spielen, zeigt das Buch "Erneuerbare Energien in Westfalen" das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt als Band 10 des Atlasses von Westfalen herausgegeben hat.

Grundlage des Buches ist eine Untersuchung im Auftrag der Geographischen Kommission für Westfalen des LWL, die den derzeitigen Ausbaustand der Erneuerbaren Energien in der Region zeigt und deutlich macht, dass die Verteilung entsprechend der geographischen Grundvoraussetzungen in Westfalen sehr heterogen ist: Wind- und Solarenergie wird fast überall genutzt, vor allem im Münsterland und Ostwestfalen-Lippe. Strom durch Biomasse gewinnen vor allem die ländlichen Räume, da dort benötigte Abfälle und Pflanzenmengen vermehrt auftreten. Die Wasserkraft wird fast ausschließlich im mittelgebirgigen Gelände Westfalens genutzt.

"Bei allen vier Energiegewinnungsformen ist das Potenzial aber noch nicht ausgeschöpft", so der Leiter der Studie, Prof. Dr. Thomas Schmitt von der Arbeitsgruppe Landschaftsökologie und Biogeographie der Uni Bochum. Die Gründe seien vielfältig: Umweltschutz, Artenschutz, Landschaftsveränderung, Gesundheit sind nur einige der Stichworte. Die größten Potenziale bei geringsten Konflikten bieten Photovoltaikanlagen auf Dachflächen. Hier biete das dicht besiedelte Ruhrgebiet eine große Chance.

Die Arbeit zählt die Photovoltaikanlagen, Windenergieanlagen, Biogas- und Wasserkraftgewinnung mit den jeweiligen Gesamterträgen auf Kreisebene.


Martina Grudzielanek, Tobias Scholz, Bettina Fischer, Ann-Michelle Hartwig und Thomas Schmitt (2022):

Erneuerbare Energien in Westfalen. Atlas von Westfalen, Bd. 10.


Hg. v. d. Geographischen Kommission für Westfalen. Münster.

56 Seiten, mit Abbildungen, Karten und Fotos, eine Kartenbeilage, geb.,

ISBN 978-3-402-14979-9. Preis 9,95 Euro

Anteil des Ertrags aus Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch 2019 nach Kreisen/kreisfreien Städten Westfalens. <br>Foto: LWL

Anteil des Ertrags aus Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch 2019 nach Kreisen/kreisfreien Städten Westfalens.
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Stromgewinnung durch Photovoltaik auf Kreisebene in Westfalen.<br>Foto: LWL

Stromgewinnung durch Photovoltaik auf Kreisebene in Westfalen.
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Ertrag der Stromgewinnung aus Photovoltaik-Anlagen pro Quadratkilometer.<br>Foto: LWL

Ertrag der Stromgewinnung aus Photovoltaik-Anlagen pro Quadratkilometer.
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Stromgewinnung durch Windenergie auf Kreisebene in Westfalen.<br>Foto: LWL

Stromgewinnung durch Windenergie auf Kreisebene in Westfalen.
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Ertrag der Stromgewinnung aus Windenergie-Anlagen pro Quadratkilometer.<br>Foto: LWL

Ertrag der Stromgewinnung aus Windenergie-Anlagen pro Quadratkilometer.
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Stromgewinnung durch Biomasse auf Kreisebene in Westfalen.<br>Foto: LWL

Stromgewinnung durch Biomasse auf Kreisebene in Westfalen.
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Ertrag der Stromgewinnung aus Biogas-Anlagen pro Quadratkilometer und Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche.<br>Foto: LWL

Ertrag der Stromgewinnung aus Biogas-Anlagen pro Quadratkilometer und Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche.
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Stromgewinnung durch Wasserkraft auf Kreisebene in Westfalen.<br>Foto: LWL

Stromgewinnung durch Wasserkraft auf Kreisebene in Westfalen.
Foto: LWL

Ertrag der Stromgewinnung aus Wasserkraft-Anlagen pro Quadratkilometer und durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge.<br>Foto: LWL

Ertrag der Stromgewinnung aus Wasserkraft-Anlagen pro Quadratkilometer und durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge.
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Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien auf Kreisebene in Westfalen: installierte Gesamtleistung und Anteile der verschiedenen Energiequellen.<br>Foto: LWL

Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien auf Kreisebene in Westfalen: installierte Gesamtleistung und Anteile der verschiedenen Energiequellen.
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Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien auf Kreisebene in Westfalen: Gesamtertrag und Anteile der verschiedenen Energiequellen.<br>Foto: LWL

Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien auf Kreisebene in Westfalen: Gesamtertrag und Anteile der verschiedenen Energiequellen.
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Maximale Brutpaarzahlen des Rotmilans und Anzahl der Windenergieanlagen.<br>Foto: LWL

Maximale Brutpaarzahlen des Rotmilans und Anzahl der Windenergieanlagen.
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Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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