25.08.22 | Kultur Sonderveranstaltung im LWL-Planetarium
NASA startet Raumschiff zum Mond
Die NASA schickt nach fast 50 Jahren erstmals wieder ein Raumschiff zum Mond. Interessierte haben die Möglichkeit bei einer Sonderveranstaltung im LWL-Planetarium in Münster etwas über die Hintergründe dieser denkwürdigen Mondmission zu erfahren.
Foto: NASA
Neben kommentierten Aufnahmen des Starts der Mondrakete erwartet die Planetariumsgäste in rund 90 Minuten Wissenswertes rund um die "Artemis"-Missionen, Hintergründe zu den wissenschaftlichen Forschungszwecken sowie detaillierte Einblicke in die künftigen Pläne auf dem Mond. "Artemis 1" ist der erste Testflug bei dem die neue Raumkapsel "Orion" den Mond umrunden und nach einer 42-tägigen Mission am 10. Oktober zur Erde zurückkehren und im Pazifik wassern soll. Der Testflug erfolgt noch ohne Besatzung.
Start in Florida
Die NASA-Mondrakete SLS (Space Launch System) samt Raumkapsel wird vom historischen Startplatz der Mondflüge vor 50 Jahren, dem Launch Complex 39B am Cape Canaveral in Florida (USA) zum Mond aufbrechen. Das Startfenster dafür öffnet sich um 14.33 Uhr (MESZ) für zwei Stunden. Im Falle einer kurzfristigen Verschiebung könnte der Start also auch ein oder zwei Stunden später erfolgen. Am Abend, wenn das Planetarium die Eindrücke vom Start in 360 Grad-Bildern präsentiert, wird sich die Raumkapsel dann bereits auf dem Weg zum Mond befinden.
Fit für die Zukunft
Die Raumkapsel "Orion" soll nicht auf dem Mond landen, sondern ihn in einer entfernten Umlaufbahn umrunden. Dabei will die NASA alle notwendigen Systeme für eine zukünftige astronautische Mondmission testen. Das ist die Generalprobe für die Mission "Artemis 2", bei der im Jahr 2024 erstmals seit über 50 Jahren wieder eine Besatzung zum Mond fliegen soll. Eine erneute Mondlandung ist danach mit "Artemis 3" im Jahr 2025 geplant.
Namensgeber
Die "Artemis"-Missionen der NASA sind benannt nach der altgriechischen Göttin des Mondes, in Anlehnung an "Apollo", in der griechischen Mythologie der Zwillingsbruder von Artemis und Namensgeber der früheren Mondmissionen in den 1960er und 1970er Jahren.
Gemeinsames Projekt
Bei diesen neuen Projekten handelt es sich nicht um rein amerikanische NASA-Mondmissionen, sondern auch die europäische Raumfahrtbehörde ESA und Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen aus Deutschland sind an diesen Flügen beteiligt. Das sogenannte Servicemodul von "Orion", dass die Raumkapsel mit Elektrizität, Sauerstoff und Antrieb versorgt, sowie die Orientierung im Weltraum bewirkt, wurde im Auftrag der ESA von einer Raumfahrtfirma in Bremen konstruiert.
Eintritt: 9 Euro (5 Euro ermäßigt)
Tickets: http://www.tickets.lwl.org oder https://shop.ticketpay.de/E4P1S8QK
Veranstaltungsort: LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster
Parken: Kostenpflichtige Parkplätze (4,00 Euro) vorhanden. Kostenlose Parkplätze stehen in der Nähe, z.B. am Mühlenhof-Freilichtmuseum, zur Verfügung.
Die NASA-Mondrakete SLS samt Raumkapsel wird vom historischen Startplatz der Mondflüge vor 50 Jahren, dem Launch Complex 39B am Cape Canaveral in Florida (USA) zum Mond aufbrechen.
Foto: NASA
Pressekontakt
Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066
LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit PlanetariumSentruper Str. 285 48161 Münster Karte und Routenplaner
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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