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24.08.22 | Kultur Auf den Spuren der Kohlezeit im Ruhrtal

Exkursion im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Durch den Fels im Steinbruch Dünkelberg zieht sich das Kohleflöz wie ein schwarzes Band.<br>Foto: LWL / Ehses

Durch den Fels im Steinbruch Dünkelberg zieht sich das Kohleflöz wie ein schwarzes Band.
Foto: LWL / Ehses
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Witten (lwl). Zu einer Tour durch die "Kohlezeit" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag (27.7.) ab 15 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Nachtigall und ins Wittener Muttental ein. Die 2,5-stündige Führung beschäftigt sich mit dem Landschaftswandel an der Ruhr über einen Zeitraum von der Entstehung der Kohle vor 300 Millionen Jahren bis in die Gegenwart.

Wie hat die Kohle die Landschaft und den Lebensraum verändert? Welche Auswirkungen hatte der Abbau von Bodenschätzen und ihr Transport mit Pferd, Schiff und Bahn auf die Landschaft? Welche Tiere und Pflanzen lebten im Laufe der Geschichte in dieser Region und welche Arten gibt es heute im Ruhrtal? Die Teilnehmenden folgen den Spuren der Kohle vom Informationszentrum des Geoparks Ruhrgebiet durch den Nachtigallstollen ins Muttental und an die Ruhr. Dabei erfahren sie viel über die Auswirkungen des Wandels auf Mensch, Natur und Umwelt.

Das Angebot richtet sich an Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren und kostet 10 Euro pro Person inkl. Eintritt. Anmeldung unter Tel. 02302 93664-126 oder per Mail an: zeche-nachtigall@lwl.org. Für die Exkursion werden festes Schuhwerk und wettertaugliche Kleidung empfohlen.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127

presse@lwl.org

LWL-Museum Zeche Nachtigall

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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