23.08.22 | Kultur Radtour am Dortmund-Ems-Kanal
Vom LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg zum Dortmunder Hafen
Radtour zum Dortmunder Hafen mit Herbert Niewerth.
Foto: LWL/Hudemann
Los geht es um 11 Uhr am Eingang des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg. Unterwegs gibt Niewerth viele Informationen über die Geschichte des ersten Ruhrgebiets-Kanals, den Kaiser Wilhelm II. 1899 eröffnet hat. Bis 1938 folgten dem Dortmund-Ems-Kanal weitere künstliche Wasserstraßen in der Region.
In Dortmund angekommen erkunden die Teilnehmer:innen mit dem Rad den Dortmunder Hafen, der Europas größten Kanalhafen ist. Die Tour macht beim Alten Hafenamt und beim neuen Container Terminal Dortmund (CTD) Station.
Zur Pause mit Picknick (bitte selber mitbringen) bieten sich die Grünanlagen des Fredenbaum-Parks an. So gestärkt treten die Radler:innen am frühen Nachmittag den Rückweg an. Gegen 16.30 Uhr sind sie wieder beim Schiffshebewerk angelangt und besichtigen die Ausstellung "Hidden Costs. Ewigkeitslasten. Fotografien von J Henry Fair".
Die Schau zeigt 45 großformatige Fotografien, die auf den ersten Blick wie bunte, abstrakte Kunst wirken. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, was sie wirklich zeigen: verseuchte Gewässer, überformte Landschaften, verbrannte Erde. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt in den USA, der Heimat des Künstlers, doch auch in Deutschland und Europa findet J Henry Fair Motive, die zum Nachdenken anregen.
Kosten für die Radtour, Eintritt und Führung in beiden Museen: 8 Euro pro Person. Anmeldung erforderlich unter der Telefonnummer 02363 9707-0 oder per E-Mail unter: schiffshebewerk@lwl.org. Die Radtour kann nur bei einer Teilnehmerzahl von mindestens fünf Personen stattfinden, es können höchstens zwölf Personen teilnehmen.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org.
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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