09.08.22 | Jugend und Schule Stiftung "muTiger"
Kurs für Zivilcourage im LWL-Berufsbildungswerk Soest
Schüler:innen des BBW-Soest lernten, wie sie auch in brenzligen Situationen Zivilcourage zeigen - natürlich ohne sich selbst dabei in Gefahr zu bringen.
Foto: LWL-BBW
Die Soester Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zur beruflichen Qualifizierung blinder und sehbehinderter junger Menschen sowie junger Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung kooperierte dazu mit der Stiftung "muTiger", die jungen Erwachsenen die Bedeutung von Zivilcourage vermittelt.
Wenn Menschen in kritischen Situationen nicht helfen, liegt das laut muTiger meist nicht an mangelnder Hilfsbereitschaft, sondern mehr an der Unsicherheit des richtigen Verhaltens sowie der Angst davor, selbst Opfer zu werden. Deshalb bietet die Stiftung Kurse an, die Hilfsbereitschaft und Zivilcourage in der Gesellschaft fördern sollen.
"Mutig zu sein und Verantwortung zu übernehmen ist wichtig, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können und sich im Alltag sicher zu fühlen", sagt Désirée Reiß, Ausbildungsleiterin des LWL-BBW Soest, die selbst am Kurs teilnahm. "Genau deswegen ist das Thema der Zivilcourage auch bedeutsam für die Inklusion blinder und sehbehinderter Menschen, sowie für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung."
"Der Kurs hat mir sehr gut gefallen, da man Tipps und Tricks gelernt hat, die man einsetzen kann, wenn man selbst oder jemand anderes in einer gefährlichen Situation ist", erklärt eine Teilnehmerin des Kurses. Ein weiterer Teilnehmer sagt: "Mir hat das Angebot sehr gut gefallen, weil ich die Aufklärung darüber sehr wichtig finde. Ich habe viel Neues dazu gelernt. Der Kurs hat uns alle noch stärker für die Thematik sensibilisiert."
Pressekontakt
Hannah Pöppelmann-Reichelt, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kerstin Goj, LWL-Berufsbildungswerk Soest, Telefon 02921 684-103, kerstin.goj@lwl und Jennifer Kolb, LWL-Berufsbildungswerk Soest, Telefon 02921 684-113, jennifer.kolb@lwl.org
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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