20.07.22 | Kultur Ein "umgarnendes" Wochenende
Der Tuchmarkt im Hagener LWL-Freilichtmuseum
Handgearbeitete Decken, Kissen und mehr aus feinen Stoffen wie Seide.
Foto: LWL
Von 11 Uhr bis 17.30 Uhr (am Sonntag bis 18 Uhr) stellen etwa 30 "Gasthandwerker:innen" in Pavillons entlang der Museumswege verschiedene traditionelle Handwerkstechniken vor, die mit Nadel und Faden zu tun haben. Das Angebot reicht von Tüchern und Stoffen, bis hin zu fertigen Produkten aus Baumwolle, Leinen und Hanf. Upcycling- und Fairtrade-Mode sind ebenso zu sehen wie pflanzengefärbte Wolle, Filzwaren, Taschen, Schuhe oder Patchwork.
Die Aussteller:innen zeigen unter anderem alten Techniken aus dem Orient wie z.B. Occi, Makramee und Schlingbinden. Außerdem führen sie vor, wie mithilfe einer sogenannten "Unterstützten Spindel" aus einem bunten Knäuel nach und nach ein Wollfaden entsteht.
Der Krämerladen, die Bäckerei und die Kaffeerösterei mit frisch gerösteten Kaffee locken mit ihrem Angebot. Natürlich sind an diesem Wochenende wie an jedem Tag auch viele historische Werkstätten im LWL-Freilichtmuseum geöffnet sowie einige Mitmachprogramme für Kinder im Angebot, so dass die ganze Familie einen "umgarnenden" Tag verbringen kann.
Für die weniger an Textilien interessierten Besucher bietet sich am Sonntag um 14 Uhr die kostenlose Führung "Wasser auf die Mühlen" an.
Mehr Infos bei Facebook oder im Internet: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de
Die Aussteller präsentieren, wie mit Batik und Färben attraktive Motive entstehen.
Foto: LWL
Die Besucher:innen können es ausprobieren: Mit Spindeln feine Fäden per Hand spinnen.
Foto: LWL
Richtig für alle Jahreszeiten: Schöne Wolle in vielen Farben.
Foto: LWL
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Uta Wenning-Kuschel, LWL-Freilichtmuseum Hagen, Telefon: 02331 780-7113, Handy: 0151 40635972,
LWL-Freilichtmuseum Hagen
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Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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