18.07.22 | Kultur Schuften, chillen, spielen
Das Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Die Stempeluhr "Bundy" aus dem Jahr 1910 steht für die exakte Taktung der Arbeitszeit im Industriezeitalter. Sie ist Teil der Ausstellung "Vom Schuften und Chillen".
Foto: LWL/Gehrmann
Am Samstag (23.7.) um 15 Uhr startet eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Vom Schuften und Chillen - Warum wir arbeiten". Beim Rundgang erfahren Teilnehmer:innen Interessantes über die Veränderungen der Arbeitswelt im Industriezeitalter, den Kampf der Gewerkschaften um den 8-Stunden-Tag und Formen der Arbeit im Zeitalter von "Industrie 4.0". Die Führung ist kostenfrei.
Am Sonntag (24.7.) finden wie gewohnt um 12 und 15 Uhr Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893 statt. Sie dauern wie auch die Ausstellungsführung rund 1,5 Stunden. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenfrei.
Das Museum und die aktuellen Sonderausstellungen "Vom Schuften und Chillen" sowie "Berührte Landschaften. Fotografien von Udo Kreikenbohm" sind Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im Kinderbergwerk "Zeche Knirps" können Jungen und Mädchen am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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