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11.07.22 | Kultur Grubengold und Klimakiller

Neue After-Work-Führungen im LWL-Museum

Ein Relikt des Kohlezeitalters ist die Dampffördermaschine der Zeche Zollern von 1893. Um Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit geht es bei der neuen Führung "Grubengold und Klimakiller" auf der Zeche Hannover.<br>Foto: LWL/Holtappels

Ein Relikt des Kohlezeitalters ist die Dampffördermaschine der Zeche Zollern von 1893. Um Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit geht es bei der neuen Führung "Grubengold und Klimakiller" auf der Zeche Hannover.
Foto: LWL/Holtappels
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Bochum (lwl). Mit einem neuen Angebot für Berufstätige startet das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ins zweite Halbjahr. Am Mittwoch (13.7.) findet erstmals eine "After-Work-Führung" statt. Der Rundgang führt durch die Sonderausstellung "Vom Schuften und Chillen - Warum wir arbeiten". Er beginnt um 16.30 Uhr und ist kostenfrei.

Eine Woche später, am Mittwoch (20.7.), geht es bei einer weiteren After-Work-Führung um die Themen Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit. Die neue Führung trägt den Titel "Grubengold und Klimakiller" und startet ebenfalls um 16.30 Uhr (kostenfrei).

Auf die Spuren der Industrialisierung des Bochumer Stadtteils Hordels führt eine Geschichtstour unter dem Motto "Kohle, Koks, Konsumanstalt" am Samstag (16.7.) um 15 Uhr. Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese Fragen geht es bei dem 1,5-stündigen Spaziergang. Er startet auf dem Zechenvorplatz. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.

Weiterhin im Angebot sind die Erlebnisführungen jeden Sonntag um 12 und 15 Uhr. Höhepunkt der Rundgänge ist jeweils die Vorführung der Dampffördermaschine von 1893. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und die Sonderausstellungen "Vom Schuften und Chillen - Warum wir arbeiten" und "Berührte Landschaften sind Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr sowie an Sonntag und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im Kinderbergwerk "Zeche Knirps" können Jungen und Mädchen am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127

presse@lwl.org

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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