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07.07.22 | Kultur Die ersten Bilder vom James Webb Weltraumteleskop

Sonderveranstaltung im LWL-Planetarium

Das James-Webb-Weltraumteleskop ist seit sechs Monaten im All. Nun werden die ersten Bilder der Öffentlichkeit präsentiert.<br>Bild: NASA/ESA

Das James-Webb-Weltraumteleskop ist seit sechs Monaten im All. Nun werden die ersten Bilder der Öffentlichkeit präsentiert.
Bild: NASA/ESA
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Münster (lwl). Lange wurde es von der Fachwelt und von Astronomie-Begeisterten erwartet, nun ist es endlich da: Das James-Webb-Weltraumteleskop, kurz "Webb" oder "JWST" hat seinen Dienst aufgenommen und sendet erste Bilder. Doch was die ersten Bilder zeigen, verraten die amerikanische Weltraumagentur NASA und die Europäische Weltraumorganisation ESA noch nicht. Erst am Dienstag, (12.7.) wird das Geheimnis gelüftet und die ersten Bilder dieses neuen Teleskopes der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu bietet das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in Münster am Dienstag um 19.30 Uhr eine Sonderveranstaltung an.

Die Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Planetariumsleiter Dr. Björn Voss und Astrophysiker Dr. Tobias Jogler stellen im Planetarium das neue Teleskop vor und zeigen seine ersten Bilder. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der NASA und der ESA statt.

Die ersten Bilder von "Webb" können Interessierte gemeinsam mit dem Team des LWL-Planetariums ansehen. Voss und Jogler stellen in der 360-Grad-Projektion das Teleskop vor und unternehmen eine Reise ins All zu den Himmelsobjekten die "Webb" fotografiert hat. Sie erläutern die wissenschaftlichen Hintergründe und neuen Erkenntnisse, die sich aus diesen ersten Bildern und Daten ergeben. Hierzu werden zusätzliche Informationen, die das Planetarium exklusiv von der ESA erhält, für die Planetariumsgäste dargestellt und eingeordnet. Voss ist sich sicher: "Es wird spektakuläre neue Ansichten des Alls zu sehen geben."

Das derzeit leistungsstärkste Weltraumteleskop ist der Nachfolger des bekannten Hubble-Weltraumteleskops. Im Dezember 2021 war "Webb" von der Erde gestartet, und brauchte sechs Monate um seine Beobachtungsposition im All zu beziehen, alle wissenschaftlichen Geräte zu testen und in Betrieb zu nehmen. Es sammelt erste Bilder und Daten bestimmter, besonders interessanter Himmelskörper.

Doch was wird auf den ersten Bildern zu sehen sein? Erd-ähnliche Planeten ferner Sterne? Das Zentrum unserer Milchstraße? Ferne Galaxien am Rande des sichtbaren Universums? Erst am 12. Juli wird dieses Geheimnis gelüftet. Voss sagt: "Wir wissen noch nicht, was wir zu sehen bekommen, aber es handelt sich um das größte Astronomie-Projekt dieses Jahrhunderts."

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Die Platzzahl ist begrenzt. Aus organisatorischen Gründen ist eine Reservierung im Voraus nicht möglich. Platzkarten sind vor Ort an der Museumskasse erhältlich.

In der Veranstaltung werden Informationen, die das Planetarium exklusiv von der ESA erhält, des derzeit leistungsstärksten Weltraumteleskopes vorgestellt.<br>Bild: NASA/ESA

In der Veranstaltung werden Informationen, die das Planetarium exklusiv von der ESA erhält, des derzeit leistungsstärksten Weltraumteleskopes vorgestellt.
Bild: NASA/ESA

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon: 0251 591-6066

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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