07.07.22 | Psychiatrie Auch ein Clown geht mal in Rente
Klinik-Clown "Knolle" hat in der LWL-Klinik Dortmund seine Abschieds-"Visite" gemacht
Clown "Knolle", Bernd Witte, auch bekannt durch das Improtheater "Emscherblut", geht in Rente.
Foto: LWL/Herstell
Jetzt geht Bernd Witte als Clown in Rente. Als Schauspieler (Improtheater Emscherblut) hat der 68-Jährige diesen Schritt bereits gemacht.
In der LWL-Klinik wurde er von vielen Wegbegleitern verabschiedet. U.a. von Dr. Petra Dlugosch, die die Clowns als Chefärztin der Abteilung Gerontopsychiatrie engagierte und die Soroptimstinnen, Club Dortmund, für einen Teil der Finanzierung gewann. Inzwischen ist Petra Dlugosch selbst im Ruhestand. Ihr Nachfolger arbeitet auch weiterhin gerne mit den Clowns zusammen.
Bei der Abschiedsfeier, auf der der Clown von seiner Kollegin Eva Paulus mit Alu-Helm symbolisch und pantomimisch ins "Rentner-Orbit" geschossen wurde, wurde auch eine seiner Nachfolgerinnen begrüßt: Lisa Bohren wird als Clownin Lisette zusammen mit Eva Paulus die Visite auf den Stationen übernehmen. Auch Clown Slim (Dave Luza) wird dabei sein, weil man sich in einem Dreierteam besser mal vertreten kann.
Die Zukunft der Clownsvisite in der LWL-Klinik Dortmund ist also gesichert. Dem Krankenhaus, das als erstes in der Region Clowns für die Erwachsenenarbeit engagierte, sind inzwischen einige Seniorenheime und Demenzstationen gefolgt.
Bernd Witte (Clown Knolle) wird von Wegbegleitern verabschiedet: Seine Kollegin, Clownin Klara, Dr. Petra Dlugosch, die einst Kontakt zum Clownsvisite e.V. aufnahm, Oberärztin Friederike Buschmann und "Knolles" Nachfolgerin Lisa Bohren, alias Clownin Lisette (vorne)
Foto: LWL/Herstell
Pressekontakt
Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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