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22.06.22 | Kultur Gerben N. Bergstra wird neuer Leiter der Zeche Nachtigall

Gerben N. Bergstra wird neuer Leiter des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall.<br>Foto: Jonas Ginter

Gerben N. Bergstra wird neuer Leiter des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall.
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Münster / Witten (lwl). Gerben N. Bergstra wird neuer Leiter des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall. Der 44-Jährige stellte sich am Mittwoch (22.6.) im Kulturausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster vor. Seine Tätigkeit nimmt der gebürtige Niederländer am 1. August in Witten auf. Er folgt damit Michael Peters, der nach 20 Jahren als Leiter der Zeche Nachtigall in den Ruhestand geht.

Bergstra hat in den Niederlanden, in England und Deutschland Museologie, Ausstellungsgestaltung und Kulturmanagement studiert. Als Ausstellungsmacher arbeitete er zuletzt für das Universum Science Center in Bremen. Der 44-Jährige ist daneben als freiberuflicher Innovationsentwickler tätig. "Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung", sagte Bergstra bei seiner Vorstellung in Münster. Der künftige Museumsleiter will die Zeche Nachtigall in den kommenden Jahren in enger Kooperation mit dem Team vor Ort, der Museumszentrale in Dortmund und der LWL-Kulturabteilung als spannenden und lebhaften Lernort und Ausflugsziel profilieren. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Perspektive der Gäste: "Ich möchte kontinuierlich darauf hinarbeiten, Besucher:innen und Nichtbesucher:innen anzusprechen und abzuholen, damit der Museumsbesuch für sie zu einem rundum gelungenen Erlebnis wird", so Bergstra.

Auch privat freut sich der 44-Jährige auf den Umzug von Bremen ins Ruhrgebiet. Gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Söhnen ist er aktuell auf Wohnungssuche.

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127

presse@lwl.org

LWL-Museum Zeche Nachtigall

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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