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30.05.22 | Psychiatrie Glücksspielsucht in der Gruppe behandeln - mit Abstand und Maske

LWL-Universitätsklinik Bochum: Ambulantes Angebot mit freien Plätzen

Bochum (lwl). Seit einem Jahr bietet die LWL-Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventvmedizin im Rahmen ihrer Spezialsprechstunde Pathologisches Glücksspielen im Behandlungsschwerpunkt Sucht eine Therapiegruppe für Menschen an, die Schwierigkeiten haben, ihren Umgang mit Glücksspielen zum Beispiel an Geldautomaten oder im Spielcasino und Sportwetten zu kontrollieren. Neben der Diagnostik und Beratung hat sich das ambulante Gruppenangebot sehr bewährt. Im laufenden Jahr können freie Plätze immer nachbesetzt werden. Interessierte können sich in der Ambulanz melden.

Der Oberarzt des Behandlungsbereichs Sucht, Dae-In Chang, hat das neue Angebot konzipiert und freut sich über die gute Resonanz der Gruppe, durch die er persönlich führt. "Wir möchten eine zusätzliche Behandlung anbieten, wenn die regulären ambulanten Behandlungsoptionen nicht mehr ausreichend sind", so Chang. "Damit unsere Patientinnen und Patienten einen Weg finden aus ihrer Sucht, ist es wichtig, sie mit einem strukturierten und zielgerichteten Therapiekonzept zu unterstützen."

Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln sowie Verordnungen der Landesregierung treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wöchentlich zu insgesamt zwölf einstündigen Terminen. Dabei werden therapierelevante Themengebiete vorgegeben, die sich an kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden orientieren.

Das Gruppenangebot ist mit einer Teilnahme an einer begleitenden ambulanten Behandlung mit Diagnostik und Beratung verbunden. Interessierte können sich in der Suchtambulanz des LWL-Universitätsklinikums für ein erstes Beratungsgespräch anmelden:
Tel. 0234 5077-1190
E-Mail: dae-in.chang@lwl.org

Pressekontakt

Rosa Sommer, LWL-Universitätsklinikum Bochum, Telefon: 015140635802, rosa.sommer@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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