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24.05.22 | Psychiatrie FrIntA- Früh-Intervention Alkohol

LWL-Klinik Dortmund: Ein Angebot für Menschen, die etwas an ihrem Alkoholkonsum verändern möchten

Das FrIntA-Team lädt alle Menschen ein, die Sorge haben, dass einzelne ihrer Lebensbereiche von Alkohol beeinflusst werden könnten (v.l.): Pflege-Entwickler Marvin Thomese, Psychologin Slavyana Boceva, Psychiater und Oberarzt Arne Lueg, Sozialarbeiterin und Suchttherapeutin Maike Erdmann und Psychologin Christine Stückemann.<br>Foto: LWL

Das FrIntA-Team lädt alle Menschen ein, die Sorge haben, dass einzelne ihrer Lebensbereiche von Alkohol beeinflusst werden könnten (v.l.): Pflege-Entwickler Marvin Thomese, Psychologin Slavyana Boceva, Psychiater und Oberarzt Arne Lueg, Sozialarbeiterin und Suchttherapeutin Maike Erdmann und Psychologin Christine Stückemann.
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Dortmund (lwl). Für das ambulante Angebot "Frühintervention Alkohol" können sich wieder neue Interessierte bei der LWL-Klinik Dortmund melden. 35 Patientinnen und Patienten haben die neue Therapie, die Anfang des Jahres startete, bereits erfolgreich durchlaufen.

Mit diesem Therapieangebot möchte die Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Menschen ansprechen, die bemerken, dass ihr Alkoholkonsum problematisch zu werden scheint. "Es geht darum, etwas zu tun, bevor sprichwörtlich das Kind in den Brunnen gefallen ist", sagt Arne Lueg, leitender Arzt für das neue Angebot, Psychiater und Oberarzt an der LWL-Klinik Dortmund. Eingeladen sind Männer und Frauen, bei denen keine ausgeprägte Alkoholsucht vorliegt, die aber selbst befürchten, dass sich eine solche entwickeln könnte. "Wenn die Betroffenen ein wie auch immer geartetes alkoholbezogenes Problem erkennen, dass sie zum Beispiel versuchen, ihre Sorgen im Alkohol zu #ertränken' oder wenn sie von Freunden oder Familienmitgliedern daraufhin angesprochen wurden, dass sie zu viel trinken, dann könnte es helfen, zu uns zu kommen", so Lueg. "Egal, welche Probleme der Alkohol aufwirft, wir unterstützen dabei, die ganz persönliche Situation besser einzuschätzen und ggf. am Verhalten Änderungen vorzunehmen."

Das Angebot ist Teil einer Studie zu möglichen sog. Frühinterventionen in Einzel- oder Gruppentherapien. Die Therapie umfasst ein sechswöchiges Programm mit unterschiedlichen Therapiemodulen, basierend auf einer motivationsfördernden, kognitiven Verhaltenstherapie. Das Vorhaben, den Alkoholkonsum zu verändern oder sogar zu beenden, wird bestärkt. Drei Monate später folgt eine Abschlussbefragung. Begleitend gibt es ärztliche Untersuchungen.

Interessenten können unter 0231 / 4503-2777 oder per Mail unter frinta@lwl.org Kontakt aufnehmen.

Pressekontakt

Angelika Herstell, LWL-Klinik Dortmund, Telefon: 0231 4503-3855 und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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