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18.05.22 | Kultur LWL-Archäologiemuseum bittet um Spenden statt Eintrittsgeld zugunsten der "Nothilfe Ukraine"

Zweisprachiges Spezialprogramm heißt Menschen aus der Ukraine willkommen

Das LWL-Museum für Archäologie steht nicht nur im Herzen des Ruhrgebiets, sondern auch direkt am Herner Europaplatz!<br>Foto: LWL-Museum für Archäologie/C. Kniel, bearb. M. Lagers

Das LWL-Museum für Archäologie steht nicht nur im Herzen des Ruhrgebiets, sondern auch direkt am Herner Europaplatz!
Foto: LWL-Museum für Archäologie/C. Kniel, bearb. M. Lagers
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Herne (lwl). "Zahl, was du willst" heißt es am Samstag (21.5.) im LWL-Museum für Archäologie in Herne. Anlässlich des ukrainischen Europatages bittet das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) seine Besucher:innen, statt des freien Eintritts das Eintrittsgeld zu spenden. Dabei entscheiden die Besucher:innen selbst, wieviel sie in die Spendenbox an der Kasse werfen möchten.

Jeweils eine zweisprachige Führung (ukrainisch-deutsch) durch die Dauerausstellung und eine durch die Sonderausstellung "Stonehenge" sowie eine deutsch-englische Film-Dokumentation zum berühmten Steinkreismonument heißen Menschen aus der Ukraine willkommen.

Die Ukraine begeht ihren Europatag traditionell am 21. Mai. Als offizieller Feiertag wird er dort jedes Jahr am dritten Samstag im Mai von Kiew bis Odessa und von Lwiw bis Charkiw begangen. "Dieses Jahr wird niemandem zum Feiern zumute sein", erklärt Museumsleiterin Dr. Doreen Mölders. "Deshalb möchten wir uns an diesem Tag ganz besonders solidarisch mit der Ukraine zeigen und den ukrainischen Feiertag wahrnehmen und würdigen, hier am Europaplatz in Herne. Dazu laden wir ganz besonders Menschen aus der Ukraine ein."


Die "Nothilfe Ukraine" ist ein gemeinsamer Spendenaufruf von 23 Hilfsorganisationen, die das "Bündnis Entwicklung Hilft" und die "Aktion Deutschland Hilft" (spendenkonto-nothilfe.de) ins Leben gerufen haben. Für einen Betrag ab 50 Euro wird eine steuerlich anerkannte Quittung ausgestellt.

Ab sofort gelten für den Museumsbesuch keine Zugangsbeschränkungen mehr, lediglich die Maskenpflicht in Innenräumen bleibt bestehen. Gleiches gilt für Veranstaltungen. Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen auf Abstand kann der Mund-Nasen-Schutz am Sitzplatz abgelegt werden.


Mehr Infos: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
http://www.stonehenge-ausstellung.lwl.org
LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne, Tel. 02323 94628-0

Pressekontakt

Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Carolin Steimer, LWL-Archäologie für Westfalen, Telefon: 0251 591-3504

presse@lwl.org

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Der LWL im Überblick

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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