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16.05.22 | Der LWL Regenbogenfahne vor LWL-Landeshaus

"Die sexuelle Orientierung geht den Arbeitgeber nichts an"

Zum "Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie" weht vor dem LWL-Landeshaus in Münster auch in diesem Jahr die Regenbogenfahne.<br>Foto: LWL

Zum "Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie" weht vor dem LWL-Landeshaus in Münster auch in diesem Jahr die Regenbogenfahne.
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Münster (lwl). Zum "Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie" am Dienstag (17.5.) weht vor dem Landeshaus des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Regenbogenfahne. Für LWL-Direktor Matthias Löb ein wichtiges Zeichen, denn "Toleranz gegenüber denjenigen, die von der gesellschaftlichen Norm abweichen, ist leider noch immer nicht selbstverständlich."

"Auch im beruflichen Umfeld werden viele nicht-heterosexuelle Arbeitnehmer:innen und Menschen, die sich keinem binären Geschlecht zuordnen, noch immer diskriminiert", erklärt Löb. Dem LWL sei es daher sehr wichtig, seinen rund 19.000 Angestellten einen wertschätzenden beruflichen Rahmen zu bieten, in dem Vorurteile keinen Platz haben. "Wer andere ausgrenzt, der ist bei uns nicht willkommen, das sage ich ganz klar", sagt Löb. "Im Übrigen ist es gerade die Vielfalt im Zusammenleben, die uns als Gesellschaft ausmacht - unabhängig von Nationalität, Alter oder der Frage, zu welchem Geschlecht man sich hingezogen fühlt." Ohnehin gehe die sexuelle Orientierung eines Menschen weder Arbeitgeber noch Kolleg:innen etwas an.

Hintergrund
Der "Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie" setzt sich gegen die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen ein, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von klassischen Geschlechterrollen abweichen.

LWL-Direktor Matthias Löb.<br>Foto: LWL

LWL-Direktor Matthias Löb.
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Pressekontakt

Hannah Pöppelmann-Reichelt, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

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