13.05.22 | Soziales Matthias Münning als Bundesvorsitzender der BAGüS wiedergewählt
LWL-Sozialdezernent hat Amt seit 2008 inne
LWL-Sozialdezernent Matthias Münning (l.) ist weiterhin Vorsitzender der BAGüS. Sein Nachfolger wird 2023 LVR-Sozialdezernent Dirk Lewandrowski.
Foto: LWL
Stellvertretende Vorsitzende wurden Dr. Andreas Jürgens vom Landeswohlfahrtsverband Hessen und Ingo Tscheulin aus der Sozialbehörde in Hamburg.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft, die in diesem Jahr ihr 75-jähriges Jubiläum feiert, ist ein Zusammenschluss der 23 überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe in Deutschland. Je nach Landesrecht sind dies entweder die Bundesländer selbst oder zum Beispiel höhere Kommunalverbände wie etwa die Landschaftsverbände LWL und LVR, der Landeswohlfahrtsverband Hessen oder der Kommunale Sozialverband Sachsen. Im Wesentlichen sind die Träger zuständig für die Leistungen an Menschen mit Behinderungen und für die Hilfe zur Pflege für alte Menschen.
In Deutschland bekommen über 940.000 Menschen mit Behinderung Eingliederungshilfe zum Beispiel in Werkstätten und Wohnheimen oder auch der eigenen Wohnung. Das Ausgabevolumen hierfür beträgt ca. 20,8 Milliarden Euro.
Ziele der BAGüS sind die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft und die Unterstützung von Menschen mit Pflegebedarf. Die Mitglieder der BAGüS entwickeln dafür gemeinsam lebens- und praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung von Bundesgesetzen und tragen damit zu einer bundesweiten einheitlichen Rechtsanwendung bei. Darüber hinaus stellt die BAGüS ihr Wissen den zuständigen parlamentarischen Gremien, den Ministerien des Bundes und der Länder und kommunalen Entscheidungsträgern zur Verfügung. Sie arbeitet eng mit Fach- und Selbsthilfeverbänden, der Freien Wohlfahrtspflege und anderen Trägern von Einrichtungen und sozialen Diensten zusammen.
Weitere Informationen und Kontakt unter http://www.bagues.de.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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