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10.05.22 | Kultur Wohnen auf der Seilscheibe

Das Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Die Häuser am Rübenkamp sind eine Station der Geschichtstour "Wohnen auf der Seilscheibe".<br>Foto: LWL / Hackenberg

Die Häuser am Rübenkamp sind eine Station der Geschichtstour "Wohnen auf der Seilscheibe".
Foto: LWL / Hackenberg
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Bochum (lwl). "Wohnen auf der Seilscheibe" - also direkt in der Nachbarschaft des Förderturms - lautet der Titel einer Führung, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag (14.5.) um 15 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum einlädt. Vom Zechenvorplatz geht es zunächst zu den Arbeiterhäusern am Rübenkamp, wo ab 1890 Bergleute mit ihren Familien und Kostgängern wohnten. Der weitere Weg führt durch die Eickeler Kolonie, die Siedlung Dahlhauser Heide sowie zu den "Montagehäusern System Schneider", die während der Wohnungsnot in der Nachkriegszeit entstanden. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.

Am Sonntag (15.5.) finden um 12 und 15 Uhr wie gewohnt Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Museum und die aktuellen Sonderausstellungen "Vom Schuften und Chillen - Warum wir arbeiten" und "Berührte Landschaften. Fotografien von Udo Kreikenbohm" sind Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im Kinderbergwerk "Zeche Knirps" können Jungen und Mädchen am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235

presse@lwl.org

LWL-Museum Zeche Hannover

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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