25.04.22 | Kultur Öffentliche Führungen in der Glashütte Gernheim
Kinderführung und Rundgang zur Architektur
Die Schauproduktion ist der Höhepunkt der Kinderführung.
Foto: LWL / Lehn
Kinderführung
Während die Erwachsenen die Sonderausstellungen besichtigen können, lernen Kinder ab sechs Jahren beim spielerischen Rundgang Interessantes über die Herstellung von Glas. Wieso braucht man einen Ofen, um Glas herzustellen? Und wie funktioniert eine Glasmacherpfeife? Das sind zwei von vielen Fragen, auf die junge Besucher:innen bei einer speziellen Kinderführung in der Glashütte Gernheim Antworten erhalten. Der einstündige Rundgang zeigt den jungen Gästen das Leben und Arbeiten der Familien, die damals im Fabrikdorf lebten. Sie erfahren zum Beispiel, dass auch Kinder in der Hütte gearbeitet haben, welche Aufgaben sie verrichteten und wieso es eine eigene Schule in Gernheim gab. Die nächsten Termine: Sonntag (1.5.) und Sonntag (5.6.), jeweils 11 Uhr.
Architekturführung
Bei der Architekturführung lernen die Teilnehmenden die Geschichte und das Gelände der Glashütte Gernheim kennen. Sie gibt einen Überblick über die in weiten Teilen erhaltene Architektur des ehemaligen Fabrikdorfes und verdeutlicht den Zusammenhang von Form und Zweck der Bauten. Die öffentliche Führung wendet sich an Besucher:innen, die das Gelände der Glashütte Gernheim idealerweise schon kennen, oder sich für regionale Architektur und Baustrukturen interessieren. Die nächsten Termine: Sonntag (8.5.) und Sonntag (12.6.), jeweils 12 Uhr.
Die offenen Führungsangebote sind kostenlos, es ist lediglich der reguläre Museumseintritt zu entrichten (Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder und Jugendliche frei). In den Innenräumen bleibt die Maskenpflicht weiterhin bestehen.
Die Rundgänge zur Architektur führen auch zum Herrenhaus.
Foto: LWL / Gehrmann
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Livia Forche, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Telefon: 05707 9311-22
Der LWL im Überblick
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Zu allen Pressemitteilungen des LWL Zu allen Pressemitteilungen dieser LWL-Einrichtung