13.04.22 | Kultur Osterfeuer, Sonderausstellungen, Geschichtstouren und Kinderbergwerk
Das Osterwochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Das traditionelle Osterfeuer des Fördervereins Zeche Hannover findet nach zwei Jahren Pause wieder statt.
Foto: LWL / Appelhans
Am Karfreitag (15.4.), Ostersonntag (17.4.) und Ostermontag (18.4.) finden jeweils um 15 Uhr Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine statt. Die Führungen sind kostenfrei.
Geschichte erleben können Teilnehmer:innen der Tour "Kohle, Koks, Konsumanstalt" am Samstag (16.4.) um 15 Uhr. Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in Bochum? Um diese Fragen geht es beim Rundgang auf den Spuren der Industrialisierung des Stadtteils Hordel. Die Führung startet auf dem Zechenvorplatz und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch das heutige Stadtbild prägen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.
Nach zwei Jahren Zwangspause findet am Karsamstag auch wieder das traditionelle Osterfeuer des Fördervereins Zeche Hannover statt. Bereits ab 17 Uhr gibt es ein kleines Feuer mit Stockbrot für Kinder. Das Osterfeuer brennt ab ca. 18.30 Uhr. Begleitet wird die Veranstaltung von einem bunten Programm für Erwachsene und Kinder. Für deftige Speisen und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Um 17 und um 18 Uhr findet jeweils eine Erlebnisführung mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine statt. Die Führungen sind kostenfrei.
Das Museum zeigt aktuell die Sonderausstellungen "Vom Schuften und Chillen - Warum wir arbeiten" und "Berührte Landschaften. Fotografien von Udo Kreikenbohm".
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 282539-0
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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