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05.04.22 | Kultur Führungen und neue Ausstellung

Das Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Der Rundgang unter dem Titel "Wohnen auf der Seilscheibe" führt durch die ehemaligen Bergarbeitersiedlungen im Umfeld der Zeche Hannover.<br>Foto: LWL / Appelhans

Der Rundgang unter dem Titel "Wohnen auf der Seilscheibe" führt durch die ehemaligen Bergarbeitersiedlungen im Umfeld der Zeche Hannover.
Foto: LWL / Appelhans
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Bochum (lwl). Führungen und eine neue Sonderausstellung locken am Wochenende zu einem Besuch im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover.

Am Samstag (9.4.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 15 Uhr zum Rundgang "Wohnen auf der Seilscheibe" ein. In den Arbeiterhäusern am Rübenkamp wohnten ab 1890 Bergleute mit ihren Familien und Kostgängern. Der weitere Weg führt durch die Eickeler Kolonie, die Siedlung Dahlhauser Heide sowie zu den "Montagehäusern System Schneider", die während der Wohnungsnot in der Nachkriegszeit entstanden. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro.

Am Sonntag (10.4.) starten um 12 und 15 Uhr Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen Dampffördermaschine. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zu sehen sind außerdem die Sonderausstellung "Vom Schuften und Chillen - Warum wir arbeiten" (Eröffnung 7. April, 19 Uhr) in der Maschinenhalle sowie die Schau "Berührte Landschaften" mit Fotografien von Udo Kreikenbohm auf der Galerie im Malakowturm der Zeche Hannover.

Das Museum ist Mittwoch bis Samstag von 14 bis 18 Uhr und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im Kinderbergwerk "Zeche Knirps" können Jungen und Mädchen am Samstag zwischen 14 und 18 Uhr und Sonntag zwischen 11 und 18 Uhr selbst zu Bergleuten werden und den Betriebsablauf einer Zeche unter- und über Tage spielerisch kennenlernen. Der Eintritt ist frei.

Pressekontakt

Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127

presse@lwl.org

LWL-Museum Zeche Hannover

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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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