29.03.22 | Kultur Fassadenkunst im Gespräch
Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln zu Gast im Schiffshebewerk
In der halbstündigen Mapping-Show nehmen die Türme des Schiffshebewerks vielfältige neue Formen.
Foto: LWL / Appelhans
Die Türme des Schiffshebewerks Henrichenburg bilden die Fläche für zwölf Fassadenprojektionen. Sie nehmen das Fortschrittsparadigma der Moderne kritisch und künstlerisch unter die Lupe. Mal ernsthaft mal verspielt greifen sie in kurzen Sequenzen Themen wie Ressourcenverbrauch, Klimawandel und Flucht aber auch Zusammenhalt und Intimität auf. Die Türme des Schiffshebewerks nehmen dabei vielfältige neue Formen an: Sie verwandeln sich in Figuren, die sich die Hände reichen, und in Wasserstraßen, über die Boote gleiten. Zusätzlich gleiten 400 Meter lange Laserstrahlen über das Oberwasser. Sie symbolisieren die die Größe von Containerschiffen wie sie heute auf den Weltmeeren unterwegs sind.
Die Mapping-Show wird bis Samstag (2.4.) täglich nach Anbruch der Dunkelheit in der Zeit zwischen 20.15 und 22 Uhr auf die Oberhaupt-Türme des Denkmals projiziert.
Auf dem Museumsschiff "Ostara" zeigen die Studierenden der KHM, wie der künstlerischen Prozess von der Idee bis hin zum fertigen Trickfilm verläuft. Präsentiert werden Skizzen, Animationen und Recherchematerialien sowie ein Modell des Schiffshebewerks, das zur Vorbereitung der Fassadenprojektionen in der Kunsthochschule verwendet wurde.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Am Eingang des Museums erfolgt eine 3G-Kontrolle.
Pressekontakt
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Dr. Arnulf Siebeneicker, Telefon: 02363 9707-0, schiffshebewerk@lwl.org.
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